Diäten -Check Teil 3: Fasten / Heilfasten

Erfinder: Otto Buchinger

Heilfasten ist vom Prinzip her gar keine Diät, sondern nur eine kurzzeitige Kur. Sie wird häufig bei Darmkrankheiten unter ärztlicher Kontrolle eingesetzt. Mittlerweile ist das Heilfasten aber auch bei gesunden Menschen als regelmäßige Kur für zwischendurch recht beliebt. Sei es, um den Körper zu entschlacken, oder um schnell ein paar Pfunde zu verlieren.

Am Anfang des Heilfastens steht das Entleeren des Darms. Unterstützt durch Bittersalze und reichlich Flüssigkeit bereitet man seinen Darm schonend aufs „Nichtstun“ vor.

Nun geht’s ans Fasten. Ab jetzt verzichtet man für ca. eine Woche (oder länger) vollständig auf feste Nahrung, Rauchen und Alkohol. Wichtig ist: Viel trinken. Minimum ist 2 Liter pro Tag – eher mehr! Viele Heilfaster berichten bereits nach 2 Tagen von einem Energieschub. Anstatt sich schlapp zu fühlen – wie in den ersten 2 Tagen des Fastens – fühle man sich großartig. Dies kann ich persönlich bestätigen.

Starke körperliche Belastungen, sowie Sport, sollten möglichst minimiert werden, da dem Körper die Energiereserven fehlen. Der Körper würde mit Schlappheit und manchmal sogar mit schlechter Laune reagieren.

Am Ende des Heilfastens muss man den Darm langsam wieder an feste Nahrung gewöhnen, sonst kann es zu Durchfällen und Übelkeit kommen. Suppe, Weißbrot und andere leicht verdauliche Dinge kann man am Anfang gut essen. Danach steigert man von Tag zu Tag.

Drei grundlegend unterschiedliche Varianten des Fastens sind mir bekannt:

      Nulldiät: Die Getränke bestehen nur aus kalorienfreiem Wasser und Tee. Vitamine und Mineralstoffe müssen durch Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.

      Modifiziertes Fasten: klinische Anwendung

      Heilfasten (nach Otto Buchinger): Als Getränke nimmt man Obst- und Gemüsesäfte zu sich

Potential: Mit Fasten kann man pro Tag zwischen 250 – 500g Gewicht verlieren!

Vorteile

Heilfasten ist wohl die günstigste und einfachste „Diät“, die es gibt. Es fallen quasi keine Kosten an. Außerdem zählt man keine Kalorien und muss ich an nichts genau halten, außer ans Trinken. Zudem ist ein schneller Erfolg zu sehen.


Nachteile

Längeres fasten sollte möglichst unterbleiben, da sonst schnell Mangelerscheinungen auftreten. Der Körper baut beim Fasten auch Eiweiße aus Muskeln und Organen ab. Dies ist auf Dauer sehr kontraproduktiv. Heilfasten sollte daher nur unter ärztlicher Aufsicht und Kontrolle erfolgen.

Der erreichte Gewichtsverlust wird bei anschließender normaler Ernährung schnell wieder aufgeholt (JoJo Effekt).

Fazit

Stiftung Warentest rät: Fasten ist der ideale Einstieg in eine komplette Nahrungsumstellung. Nach dem Fasten kommt jedoch praktisch immer wieder zu einer raschen Gewichtszunahme.

Mein Tipp: Einmal im Jahr eine Woche Heilfasten (unter ärztlicher Kontrolle)

Grüße, Dennis

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