Auf den Wein gekommen…

Seit einiger Zeit versuche ich mich kulturell weiterzuentwickeln. Dazu gehört, dass ich mich verstärkt kulinarischen Genüssen hingebe, anstatt ständig nur Fastfood oder Dosenfutter zu essen.

Ich beschäftige mich nun auch seit einiger Zeit mit Wein. Bislang dachte ich eigentlich immer, dass ich eher der Weißweintyp bin. Besonders die fruchtigen und spritzigen Riesling -Sorten hatten es mir angetan. Nun ging ich neulich in meinen „Weinkeller“ (naja, ob man 10 Flaschen als Weinkeller bezeichnen kann…) und entschied mich blind für einen Rotwein. Ich öffnete die Flasche und roch am Korken. Wow. Schon dieser Korken roch nach Vanille und nach Gewürzen. Ich schaute auf das Etikett: Ein Rioja von 2000 als Reserva (18 Monate im Eichenfass). Ein Blick ins Internet verriet mir – dies konnte kein Billigschnäppchen aus dem Kaufhaus sein. Wo hatte ich den her? Hat mir den mal jemand geschenkt?

Nachdem ich mein großbauchiges Glas ein wenig geschwenkt hatte, probierte ich den Wein. Spätestens jetzt war ich überzeugt. Ich werde nun mal verstärkt Weine aus Rioja probieren. Habe mir auch gleich mal einen gekauft – zwar von 2005, auch nicht als Reserva, aber immerhin – zum Vergleichen.

Habt ihr vielleicht ein paar Tipps für mich?

Grüße, Dennis

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0 Responses to Auf den Wein gekommen…

  1. Dirk says:

    Ja, die roten Weine tun es den meisten an, die erst einmal nur an weißen Weinen Gefallen gefunden haben. Auf jeden Fall solltest du dich immer schlau machen, wie das Jahr, aus dem der Wein stammt, allgemein gelaufen ist, sprich, wie das Wetter war usw. Im Web kannst du einige Meinungen zu den einzelnen Jahrgängen finden und danach würde ich auch die Weine kaufen, mache ich zumindest so, blind auf den Händler würde ich micht nicht verlassen.

  2. admin says:

    Danke für den Tipp. Ich „arbeite“ mich zur Zeit durch die wichtigsten Rebsorten, um die größten Unterschiede zu erlernen. Dabei bildet man automatisch auch seinen Geschmackssinn aus. Am Anfang schmeckt jeder Wein nur nach Wein. Wenn man aber erst mal die unterschiedlichen Rebsorten gegeneinander vergleicht, bemerkt man schnell, dass ein Cabernet nicht wie ein Shiraz riecht oder schmeckt.

    Mir macht es Spaß!

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