Meeresdüngung zum CO2 Ausgleich?

Es klingt schon recht komisch, was Wissenschaftler zur Zeit planen:

Um CO2 auf der Atmosphäre wieder zu binden, sollen in großem Maße Düngemittel in die Ozeane eingebracht werden. Durch diese Düngung entstünden dann folglich Algen. Sterben diese Algen dann ab, lagern sie sich am Meeresboden ab – und mit ihnen der enthaltene Kohlenstoff, den sie im Laufe ihres Lebens aus der Atmosphäre bezogen haben.

Hört sich alles sehr abenteuerlich an, nicht wahr? Dieses Projekt ist aber Wirklichkeit. Bereits im Januar ist das Schiff „Polarstern“ des Alfred -Wegener -Instituts mit einigen internationalen Wissenschaftlern in Richtung aktische Gewässer aufgebrochen. Die Fracht: 20 Tonnen Eisensulfat (= Dünger). Mit dieser Chemikalie sollen rund 300 Quadratkilometer Ozean geimpft werden, um besagtes Algenwachstum anzukurbeln.

Aus verständlichen Gründen ist dieses unternehmen sehr umstritten. Grund dieser Experimente ist nämlich, dass die Großkonzerne mit dieser Methode ihren Ausstoß von CO2 wieder Kompesieren wollen (Stichwort Klimazertifikate). Das Umweltministerium stoppte deshalb dieses Experiment nach Protesten von Umweltschützern. Nachdem internationale Gutachten die Umweltschädigung verneinen, wurde das Experiment am Montag jedoch wieder freigegeben.

Was haltet ihr von diesem Experiment? Schreibt mir doch mal euer Kommentar dazu!

Grüße, Dennis

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