Empfehlung: Kostenlose Browsergames mit Suchtfaktor

Suchst du einen Zeitvertreib für die Pause, im Büro, zuhause, bei schlechtem Wetter? Dann schau Dir doch einfach mal ein paar Browserspiele an. Leider gibt es viele Browsergames, die nur darauf abzielen, einen „süchtig“ zu machen, quasi anzufixen, und dann den weiteren Spielerfolg von einem Premiumaccount oder bezahlten Features (Gold, Diamanten, Sterne…)  abhängig zu machen. Ein Millionengeschäft! Auch die Verknüpfung zu sozialen Plattformen wie Facebook und Co. wird bei manchen vorausgesetzt. So können einige höhere Level oder Ausbaustufen erst erreicht werden, wenn man weite 5 (10, 20…) Freunde geworben hat.

Ich suchte daher mal nach Alternativen, wo man entweder ganz auf Premiumaccounts verzichtet, oder nicht davon abhängig ist. Die Spiele die ich euch hier vorstelle sind komplett kostenlos, lediglich fällt bei einigen die Werbung weg, wenn man sich per Spende an der Spielentwicklung beteilig.

Tipp 1: Artharia

Dieses ziemlich komplexe Browserspiel ist eine Macht- und Gesellschaftssimulation. Der Spieler sammelt Ressourcen, baut seine Hütte in der Stadt seiner Wahl, handelt mit anderen Spielern, erlernt einen Beruf, arbeitet sich nach oben – bis man irgendwann einmal sogar zum Ratsmitglied oder Bürgermeister gewählt werden kann. Das Spielprinzip setzt voraus, dass die Spieler untereinander Handel betreiben müssen, um erfolgreich zu sein. Jeder Spieler entwickelt spezielle Fähigkeiten, die ihn im Spiel nach und nach unentbehrlich machen. Der eine gründet einen Laden, der andere wird Schmied oder baut eine Klinik. Wer besonders beliebt bei den Mitspielern ist, stellt sich sogar zur Bürgermeisterwahl. Besonders interessant: Preise von Waren regeln einzig und allein Angebot und Nachfrage. Gelegentliche kleinere Katastrophen (Dürren, Krankheiten, Holzknappheit…) halten das Spiel lebendig. Ein gutes Tutorial führt in das Spielgeschehen ein, aber der Kontakt zu den Mitspielern über den integrierten Chat kann den Start wesentlich beschleunigen. Wenn ihr euch über den o.g. Link anmeldet, bekommt ihr sogar noch ein paar weitere Vergünstigungen.

Tipp 2: Eaten by Ants

Dieses Spiel ist mal etwas ganz Anderes! Wolltest du schonmal Ameisen als Haustiere halten? Gib es zu, die wenigsten haben schon einmal darüber nachgedacht… Dieses Spiel simuliert die Haltung von Ameisen als Haustiere. Man startet ganz einfach mit einer ersten Kolonie, die man füttert und nach und nach wachsen sieht. Nebenher lernt man ganz viel über die Tiere und deren Haltung zuhause. Die Kolonie wächst, man kauft sich eine 2. dazu. Hin und wieder nimmt man Gelegenheitsjobs an, um das Hobby zu finanzieren, kauft weitere Kolonien, Stellplätze, geht aus Futtersuche… kurzum – mal was ganz Anderes!

Tipp 3: Dragosien

Möchtest du deinen eigenen Drachen besitzen? Hast du Lust an spannenden Wettkämpfen mit anderen Spielern teilzunehmen? Dann fang schonmal damit an, deine ersten Gebäude zu bauen, denn ein Drache will gut versorgt werden. Bis du allerdings mit der Drachenzucht beginnen kannst, musst du erst einmal ziemlich viel Geld verdienen. Dazu baust du verschiedene Gebäude, Produzierst Rohstoffe, kaufst fehlende Waren ein, verarbeitest Waren zu Möbeln, gießt Eisen, sammlst Holz, produzierst Honig oder Met – und verkaufst es über den Markt an andere Spieler. Erst wenn du genug Gold verdient, viele Gebäude ausgebaut und dein erstes Drachenei ausgebrütet hast… geht es erst richtig los!
Nettes Gildensystem mit Kontaktmöglichkeiten zu anderen Spielern von Anfang an. Wenn du möchtest, gibst du bei der Anmeldung an, dass du von „Dionysios“ geworben wurdest…

 

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One Response to Empfehlung: Kostenlose Browsergames mit Suchtfaktor

  1. axelku, es hat hier niemand abgestritten, dass Videospiele süchtig machen können. Was abgestritten wurde, und da schließe ich mich an, dass jeder Mensch irgendeiner Sucht frönt. Das halte ich für übertrieben. Ob es in Deutscland nun 5 % oder mehr sind, darüber kann man sicher streiten. Den Therapieerfolg, daran zu messen, ob ein ehemals Süchtiger direkt nach Therapieende den Verlockungen widerstehen kann, sehe ich auch sehr kritisch. Der Patient ist zu dem Zeitpunkt ja oft auch noch stark motiviert. Die Frage ist doch, wie es dem Patienten in mehreren Monaten oder Jahren geht. Wie KrashKidd erinnert mich das stark Ratelband, da sieht man auch recht schnell Erfolge, bloß was bleibt?

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