Archive for the 'Allgemein' Category

Unsere Erde nur eine beta Version?

Der Gedanke ist ja bei genauerer Betrachtung garnicht so abwegig. Bevor wir uns jedoch dem Thema widmen, hier erstmal die Definition:

beta -Version (Quelle: Wikipedia):

Eine Beta-Version ist eine unfertige Version eines Computerprogramms.

Häufig sind Beta-Versionen die ersten Versionen eines Programms, die vom Hersteller zu Testzwecken veröffentlicht werden. Als Betatester bezeichnet man im Allgemeinen den oder die ersten unabhängigen beziehungsweise anonymen Fremdtester und Anwender.

Bei genauerer Betrachtung entspricht unsere Welt auch der Logik eines Computerprogramms. Die Analogien sind wirklich erstaunlich. Die Naturgesetze folgen Regelmäßigkeiten, wie sie auch in einer Programmiersprache vorkommen. Es gibt Klassen (Pflanzen, Lebewesen, Elemente…), Typen (Menschen, Katzen, Bäume…) und sogar Schleifen (Jahreszeiten, Ebbe und Flut, Tag und Nacht…). Unsere Welt ist das Programm und das Universum das Betriebssystem, auf dem es läuft. Neben uns gibt es noch eine ganze Reihe von weiteren kleinen Programmen, die weitaus einfacher sind, als unseres. Einige dieser Programme haben Schnittstellen mit uns oder agieren sogar. Unser Sonnensystem beispielsweise ist auf komplexe Weise mit unserem Teilprogramm verknüpft.

Mit dem Urknall (Start des aktuellen Programmdurchlaufs) fing alles an. Die einzelnen Programmteile fingen an zu arbeiten. Nach und nach kommen mehr und komplexere Programmbausteine hinzu. Ab und an tauchen Fehler auf, die durch Eingriffe von außen bereinigt werden. So sterben die Dinosaurier beispielsweise durch einen mysteriösen Kometeneinschlag aus. Es scheint fast so, als wäre unser Schöpfer zu dieser Zeit noch wesentlich mehr in die Programmierung involviert gewesen, oder wir haben einen Status erreicht, wo das Programm das tut, was es soll. Eine weitere Möglichkeit wäre – der Schöpfer hat aus irgendwelchen Gründen die Lust an diesem Projekt verloren. Gibt es etwa neue und noch spannendere Projekte?

Vorausgesetzt die beta -Theorie entspräche der Wahrheit, so ließen sich auch folgende Aussagen treffen:

Fakt 1: Irgend jemand muss diese Welt erschaffen haben – laut Definition der “Hersteller”. Wer war der Erzeuger – und vor allem: Gab es einen Auftraggeber, oder handelte es sich um das Werk eines kreativen Einzelkünstlers?

Fakt 2: Es muss vor uns schon eine ganze Reihe von Welten gegeben haben, die es nicht bis zum “beta release” geschafft haben. Bis eine beta -Version veröffentlicht wird, vergehen oft unzählige Vorstufen und Misserfolge, die in dieser Phase noch nicht zum gewünschten Ergebnis führen. Bei der Perfektion, die unsere Erde in vielen Details hervorbringt, müssen es nahezu endlos viele Vorversionen gewesen sein. Gibt es vielleicht sogar schon die fertige End -Version der Erde? Hat sich unser Entwickler deswegen so lange nicht mehr bemerkbar gemacht? Dient unsere Erde vielleicht sogar als Vorlage, um beim nächsten Versuch nicht alles nochmal neu, aber besser zu machen?

Fakt 3: Es gab eine Motivation für die Erstellung dieses Projektes “Erde”, doch was war es? War es einfach die Lust am Erstellungsprozess? Gab es einen Auftraggeber? Waren es gar mehrere Schöpfer, die wie eine Entwicklungsabteilung eines Computerprogramms zusammenarbeiteten?

Auf jeden Fall bekommt dann das erste Standart -Programm eines jeden Programmierers einen besseren Sinn: “Hello World!”

Philosophische Grüße,
Dennis

Geheimtipp in Freiburg – “Cheers”

Montag Abend, 22:30Uhr…

Eigentlich sollte es ein ruhiger Abend in Freiburg werden. Nach einem Besuch im Kino (“Green Hornet 3D”), wollten wir 3 nur noch schnell ein Feierabendbier trinken und suchten dafür eine geeignete Lokalität.

Beim Gang durch die Altstadt trifft man ganz automatisch auf die etablierten Freiburger Kneipen, wie z.B. dem “Schlappen”. Da unsere Stimmung gerade nicht nach “Standartkneipe” eingestellt war, und wir schon einen Abend zuvor den Schlappen mit Caipirinha für 3€ ausgiebig kennengelernt hatten, suchten wir noch etwas weiter.

Durch Zufall fiel mein Blick in dieses kleine Nebengässchen, weil vor dem Laden dort eine kleine Menschentraube stand und rauchte. Der Name über dem Laden: “Cheers“. Die Wahl war gefallen und ich zog die beiden Anderen mit in diese Bar. Wir waren natürlich nicht verwundert, dass das Durchschnittsalter an einem Montag Abend in einer Studentenstadt relativ jung war, doch das störte uns nicht. Wir pflanzten uns an die Theke und bestellten einmal “Alle Flaschenbiere nur 2€” – es gab zur Einstimmung ein Helles aus der Region.

Ziemlich schnell kamen wir mit dem Wirt des Cheers ins Gespräch. Er stellte sich mit “Tom” vor. Mit Ihm hinterm Tresen stand “Maike”, die immer wieder auf die Uhr schaute und etwas nervös wirkte. “Ich habe gleich Geburtstag” – klärte Sie die Situation auf. Prompt gab es von Tom eine Runde “Roten” aufs Haus (für uns fünf). Kurz darauf war es dann soweit und es war 24Uhr. Mit einem Sekt von Tom stießen wir auf Maikes 26. an.

“Morgen müsst ihr aber auch kommen! Da feiere ich dann hier.” Nach diesem Satz von Maike – wir hatten schon diverse Getränke aufs Haus und dazu “Alle Flaschenbiere nur 2€”, verabschiedeten wir uns, als kannten wir uns schon ewig. Tom gab uns noch einen Rat: “Morgen ist mein Kollege hier: Fordert ihn nicht heraus, das haben schon viele versucht!” (…und sind kläglich gescheitert, hätte er noch hinzufügen sollen…)

Dienstag, 21:00Uhr: “Sollen wir wirklich???”

Na klar, wie versprochen, finden sich zwei von uns Dreien vom Vortag wieder am Cheers ein. Die Geburtstagsqueen Maike empfängt uns freudestrahlend in Ihrer Runde von Freunden, Mitstudenten und was auch immer noch… Wir pflanzen uns wieder an unseren “Stammplatz” an der Theke.

“Ach ihr seid also diese Spaßfraktion!? Ich bin der Jochen!” – Oh gut, er war also auf uns vorbereitet worden… das kann ja heiter werden… Angeschlagen vom Vorabend bestellte ich mir zum Einstieg eine Cola. Logischerweise wurde dies von Jochen sofort registriert und der Blick ließ alle meine guten Vorsätze für diesen Abend platzen. “OK, mach mir mal irgendwas“, hörte ich mich noch sagen…

Jochen und 2 nette Helferlein

Den Rest des Abends möchte ich noch kurz in ein paar Stichworten zusammenfassen:

- Vodka Redbull lässt sich mit Sekt auch auf 0,5Liter Gläser strecken
- gute Freunde singen dir ein selbstkomponiertes Lied auf der Gitarre zum Geburtstag
- Bier auf Ex aus einem Sektglas heißt im Cheers “Brandbeschleuniger”
- Persisch ist eine leichte Sprache
- …du kannst nicht schneller trinken als Jochen!

Liebes Cheers Team: Wir kommen gern wieder (Vielleicht lernen wir ja dann noch Chrissi kennen)!

Grüße von der Spaßfraktion…

Hier der Link zur Facebook -Seite des Cheers!

Büro komplett ab 1,99€

Das nenne ich mal günstig: Ein komplettes Büro nur 1,99€.

Jetzt fragt sich jeder: “Wie, was, wo????” Das ist ja fast geschenkt! Ganz einfach:

Ihr setzt euch ins Auto und sucht in eurem Navi unter dem Punkt POI (Points of Interest) nach der nächsten Mc Donalds Filiale. Dort fahrt Ihr dann hin. Dort angekommen bezahlt ihr an der Kasse 1,99€ für einen Tisch und bekommt sogar noch einen großen Cappuchino dazu. Am Tisch gibt es Full Service: Bedienung, Essen ab 1€, kostenloses Internet für eine Stunde und eine Toilette, die meistens noch relativ sauber ist. Falls man jedoch sehr auf Gesundheit aus ist, sollte man die interne Kantine nicht zu häufig benutzen.

Danke McDonalds für viele Stunden ungestörten Arbeitens! Einen Verbesserungsvorschlag habe ich noch: Könntet Ihr die Tische bitte mit Zwischenwänden abtrennen? Dann könnte ich auch mal telefonieren, ohne dass gleich alle Bescheid wissen, was ich so die nächsten Tage vorhabe.

Bis bald bei McDonald,
Dennis

Entschuldigung

Hiermit entschuldige ich meine längere und unerlaubte Abwesenheit von diesem Blog. Aus beruflichen und auch teilweise privaten Gründen, habe ich für einige Zeit meine Prioritäten anders gesetzt und diesen Blog etwas vernachlässigt. Das wird sich jetzt ändern!

Dennoch ist es sehr schön zu sehen, dass es immer noch viele von euch auf diese Seite zieht und ich auch viele Zuschriften bekommen habe. Ich werde versuchen, die persönlichen Zuschriften und Fragen nach und nach zu beantworten.

“Ich bin wieder da!”

Ab sofort gibts hier wieder alles zu lesen, was mich sowieso, aber euch auch interessieren könnte. Schaut einfach mal vorbei.

Bis bald, Dennis

Deubau 2010 – Handwerkermesse in Essen, Tag 1

Heute war der erste Tag der Messe Deubau. Nachdem unsere Hostessen wieder nach Hause geschickt wurden, da sie nichts gebracht haben, ging es langsam aber stetig voran. Gegen Mittag hatte ich den ersten (und leider einzigen) Auftrag unseres Standes in der Tasche. Für mich zwar ein guter Auftakt, aber nicht gerade gut für die Gruppenmoral. Ich hoffe morgen gibt es für jeden etwas zu holen.

Ein Kickboard tut echt gute Dienste, falls man mal zwischendurch kurz weg muss…

Einer der Nachbarstände wirft andauernd mit Flummis herum. Die Kinder werden sich zuhause freuen…

So, jetzt ins Bett – um halb 7 klingelt der Wecker.

Bis morgen,
Dennis

Deubau 2010 – Handwerkermesse in Essen, Anreise

Wieder mal eine Messe - juhuu! Die Deubau in Essen geht vom Dienstag, den 12.1.10 bis zum Samstag, den 17.1.10.

Obwohl nur 45 Minuten von meiner Heimat entfernt, habe ich beschlossen, die 5 Nächte der Messetage mit meinen Mitstreitern zusammen im Hotel zu nächtigen. Zum einen wegen des guten Gemeinschaftsgefühls, welches bei unserer Truppe herrscht, zum Zweiten wegen der Bequemlichkeit (Frühstück, Zimmerservice, Ruhe…) und zum Dritten wegen der Verkehrsverbindung. Laut Navi fahre ich die Strecke Bergkamen – Essen in 45 Minuten. Zur Messezeit dauert dies aber gern mal 2 Stunden – sowohl hin, als auch zurück. Das stresst!

Das Hotel “Remscheider Hof” ist nicht der Knaller, aber es ist sauber und wirklich schlecht ist es auch nicht. In der Hotel eigenen Bar mit Kneipencharme habe ich gerade Spaghetti Carbonara gegessen: Geschmacklich ganz gut, aber die Portionsgröße entsprach eher einem Sternerestaurant.

Der mikro – Fernseher auf dem Zimmer funktioniert nur suboptimal (die Fernbedienung kann nur runterschalten). Die Preise der Minibar sind Wucher. dafür eignet sich der Minibarkühlschrank zur Kühlung der eigenen Vorräte für die Messe.

Morgen früh geht es los! Bin schon gespannt…

Grüße, Dennis

Podcast: Abnehmen mit der Insulinmethode – Teil 3

Endlich fertig! Nach 2 Wochen Urlaub und einigen technischen Neuerungen präsentiere ich euch die 3. Folge meines Podcasts “Abnehmen mit der Insulinmethode”.

Die heutige Folge beschäftigt sich mit dem Thema “Fett“. Außerdem gebe ich ein paar Tipps und Anregungen, was man abends so alles essen kann.

Abnehmen mit der Insulinmethode – Teil 3

Podcast Player

 

Noch mehr als die letzten Male, würde ich mich über eure Reaktionen per Kommentar, Mail oder iTunes freuen – z.B. wie euch das neue Format gefällt. :-)

Viel Spaß
Dennis Deutschmann

Hier noch einmal die Links zum 1. und 2. Teil:

Teil 1

Teil 2

Fruchtfliegen im Haus – Was tun?

Da kauft man reife Bananen, oder saftige Birnen, überreife Pfirsiche und schon ist es passiert: Überall schwirren diese kleinen Fruchtfliegen herum. Hat man die Fliegen erst einmal im Haus, so wird man sie nur schwer wieder los, denn sie legen sehr schnell Eier und nach kurzer Zeit schwirrt eine neue Generation der kleinen Quälgeister in Küche und Wohnzimmer herum.

Manche von uns kennen diese Fliegen aus dem Biologieunterricht. Dort begegnet uns die Fruchtfliege unter dem Namen “drosophila melanogaster“. Sie gehört zu den am besten erforschten Lebewesen überhaupt.

Die Tierchen stechen nicht, übertragen (so weit ich weiß) keine Krankheiten, aber sie sind  lästig. Was nun also tun, damit man sie so schnell wie möglich wieder loswird?

Einfaches Rezept:

Man nehme ein kleines Glasschälchen (oder auch mehrere) und fülle etwas Obstessig (oder Balsamico) hinein – darauf stehen die Fliegen total! Dieser Essig wird nun mit Wasser verdünnt (1 Teil Essig, 3 bis 4 Teile Wasser). Zum Schluss kommt noch ein Spritzer Spülmittel hinein. Dies ist sehr wichtig, da die Fliegen sonst auf dem Gemisch landen und wieder davonfliegen. Durch das Spülmittel ist die Oberflächenspannung des Wassers unterbrochen und die Fliegen gehen sofort unter!

Diese Behandlung sollte man über mehrere Tage fortführen, bis auch die letzte Generation der nahezu unsichtbaren Maden entpuppt ist. Die Schälchen sollten alle 1-2 Tage gespült und erneuert werden, da manche Fliegen an das Schälchen Eier gelegt haben könnten.

Je früher man mit der Behandlung beginnt, desto schneller der Erfolg. Im Sommer kann man evtl. sogar immer ein kleines Schälchen mit der Mischung neben der Obstschale aufstellen, um einer Großinvasion aus der Banane vorzubeugen.

Viel Erfolg!

Sonntag, Wahltag

Na, ward ihr auch alle fein wählen? Ich habe es gerade getan. Hat auch garnicht weh getan. Im Wahllokal gabs lecker Bierchen und ein kleines Schwätzchen. Nun warten wir auf die erste Hochrechnung oder auf das Ergebnis der Wahl.

Wer wird die Bundestagswahl 2009 gewinnen? Merkel? Steinmeier? Bekommt der Westerwelle sein Chance?

Wenn ich was weiß, melde ich mich.

Grüße, Dennis

Posted by Wordmobi

Erstaunlich: Alkohol schützt das Gehirn!

Laut eines Berichtes von Focus Gesundheit schützt eine leichte Alkoholisierung vor Gehirnverletzungen.

Eine Auswertung an 38.000 Patienten des Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles ergab, dass bei einem Unfall die Verletzungen am Gehirn bei den alkoholisierten Personen geringer waren, als bei den Nüchternen. Dies wird auf die nervenschützende Wirkung des Alkohols zurückgeführt. So hatten alle Patienten mit Alkohol im Blut weniger schlimme Folgen und es mussten auch weniger Betroffene beatmet werden.

Naja, die Gehirnzellen, die bei einem Unfall geschütztwurden, sterben dann ganz einfach beim nächsten Vollrausch ab!

Grüße, Dennis