Cheers – So geht feiern in Freiburg

Cheers – Runde 2

Tja, was soll ich sagen: Es war mal wieder so weit. Die „Spaßfraktion“, also eine handverlesene Auswahl von feierfähigen Leuten, machte sich auf den Weg ins schöne Freiburg, um dort Land und Leute kennenzulernen. Einquartiert wurde in der sehr empfehlenswerten Jugendherberge, die für kleines Geld eine gute Alternative zu einem Hotel bietet (wenn man nicht ganz so anspruchsvoll ist).

Eigentlich war uns schon von Anfang an klar, wie das Programm am ersten Abend auszusehen hat. Nach den Erfahrungen vom letzten Freiburg Abend, war die Wahl einstimmig auf das Cheers gefallen.

Gesagt – getan!

Mit dem Taxi ist man in etwa 5 bis 10 Minuten zentral in der Freiburger Altstadt. Zu Fuß ist man von dort aus in 2min dann am Cheers. Beim Betreten der Lokalität wurden wir gleich wiedererkannt und entsprechend begrüßt, was unsere Begleiter etwas verwunderte 🙂 – zumal ein Teil der Begleitung aus Freiburg kommt, wir jedoch nicht… Ich glaube ab hier konnten alle den Ausgang des Abends halbwegs erahnen.

Zu unserem Glück waren beide Besitzer des Cheers, Jochen und Tom, anwesend. Die Aussage von Jochen, dass er eigentlich mal eine Zeit lang nichts trinken wollte, haben wir ganz einfach überhört. Nach dem ein oder anderen „Brandbeschleuniger“ (Bier im Sektglas auf Ex, wobei du ja mal versuchen kannst, so schnell wie Jochen zu sein…), waren dann alle guten Vorsätze weg. Die ein oder andere Showeinlage mit fliegenden (oder auch mal klirrenden) Gläsern gehört ebenso zum Cheers, wie das große Spektrum an Getränken, Coctails, Schnäpsen oder Biersorten, welche  – teils bestellt oder auch nicht bestellt – plötzlich vor einem stehen.

Ich frage mich bis heute, welches kleine grüne Getränk uns Jochen da aufgetischt hatte… Es soll eine Neuerrungenschaft gewesen sein. Vielleicht kann mir da aus Freiburg mal jemand nen Tipp geben!? Ich weiß nur – es war staaaark, aber total lecker.

(Anmerkung: Das grüne Zeug heißt „Agwa“ und kostet 95€ pro Liter im EK)

Essen kann man übrigens auch total gut im Cheers. Bis ca. 22Uhr gibt es eine warme Küche, die man auf den ersten Eindruck so nicht im Cheers vermutet hätte.

Irgendwann geht auch der schönste Abend dem Ende zu. Manche erinnern sich daran, manche nicht…

Die Besichtigung Freiburgs am nächsten Morgen haben wir dann einfach gegen ein Katerfrühstück eingetauscht und den warmen Wind in Freiburgs Gassen genossen.

Stammgäste for Lifetime!

Grüße nach Freiburg und alle die dabei waren,
Dennis

PS: Kommentare gern gesehen…

Geheimtipp in Freiburg – „Cheers“

Montag Abend, 22:30Uhr…

Eigentlich sollte es ein ruhiger Abend in Freiburg werden. Nach einem Besuch im Kino („Green Hornet 3D“), wollten wir 3 nur noch schnell ein Feierabendbier trinken und suchten dafür eine geeignete Lokalität.

Beim Gang durch die Altstadt trifft man ganz automatisch auf die etablierten Freiburger Kneipen, wie z.B. dem „Schlappen“. Da unsere Stimmung gerade nicht nach „Standartkneipe“ eingestellt war, und wir schon einen Abend zuvor den Schlappen mit Caipirinha für 3€ ausgiebig kennengelernt hatten, suchten wir noch etwas weiter.

Durch Zufall fiel mein Blick in dieses kleine Nebengässchen, weil vor dem Laden dort eine kleine Menschentraube stand und rauchte. Der Name über dem Laden: „Cheers„. Die Wahl war gefallen und ich zog die beiden Anderen mit in diese Bar. Wir waren natürlich nicht verwundert, dass das Durchschnittsalter an einem Montag Abend in einer Studentenstadt relativ jung war, doch das störte uns nicht. Wir pflanzten uns an die Theke und bestellten einmal „Alle Flaschenbiere nur 2€“ – es gab zur Einstimmung ein Helles aus der Region.

Ziemlich schnell kamen wir mit dem Wirt des Cheers ins Gespräch. Er stellte sich mit „Tom“ vor. Mit Ihm hinterm Tresen stand „Maike“, die immer wieder auf die Uhr schaute und etwas nervös wirkte. „Ich habe gleich Geburtstag“ – klärte Sie die Situation auf. Prompt gab es von Tom eine Runde „Roten“ aufs Haus (für uns fünf). Kurz darauf war es dann soweit und es war 24Uhr. Mit einem Sekt von Tom stießen wir auf Maikes 26. an.

„Morgen müsst ihr aber auch kommen! Da feiere ich dann hier.“ Nach diesem Satz von Maike – wir hatten schon diverse Getränke aufs Haus und dazu „Alle Flaschenbiere nur 2€“, verabschiedeten wir uns, als kannten wir uns schon ewig. Tom gab uns noch einen Rat: „Morgen ist mein Kollege hier: Fordert ihn nicht heraus, das haben schon viele versucht!“ (…und sind kläglich gescheitert, hätte er noch hinzufügen sollen…)

Dienstag, 21:00Uhr: „Sollen wir wirklich???“

Na klar, wie versprochen, finden sich zwei von uns Dreien vom Vortag wieder am Cheers ein. Die Geburtstagsqueen Maike empfängt uns freudestrahlend in Ihrer Runde von Freunden, Mitstudenten und was auch immer noch… Wir pflanzen uns wieder an unseren „Stammplatz“ an der Theke.

„Ach ihr seid also diese Spaßfraktion!? Ich bin der Jochen!“ – Oh gut, er war also auf uns vorbereitet worden… das kann ja heiter werden… Angeschlagen vom Vorabend bestellte ich mir zum Einstieg eine Cola. Logischerweise wurde dies von Jochen sofort registriert und der Blick ließ alle meine guten Vorsätze für diesen Abend platzen. „OK, mach mir mal irgendwas„, hörte ich mich noch sagen…

Jochen und 2 nette Helferlein

Den Rest des Abends möchte ich noch kurz in ein paar Stichworten zusammenfassen:

Vodka Redbull lässt sich mit Sekt auch auf 0,5Liter Gläser strecken
– gute Freunde singen dir ein selbstkomponiertes Lied auf der Gitarre zum Geburtstag
– Bier auf Ex aus einem Sektglas heißt im Cheers „Brandbeschleuniger“
– Persisch ist eine leichte Sprache
– …du kannst nicht schneller trinken als Jochen!

Liebes Cheers Team: Wir kommen gern wieder (Vielleicht lernen wir ja dann noch Chrissi kennen)!

Grüße von der Spaßfraktion…

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