Archive for the 'Technik und Tests' Category
Juli 23rd, 2009 by admin
Wer weiß noch, wie telefonieren damals so war?
Ich kann mich noch daran erinnern, dass wir früher ein grünes Telefon mit schwarzer Wählscheibe hatten.

Telefon mit Wählscheibe
Dieses war mit einem langen Kabel in einer Telefondose eingestöpseln, aus der ganz dick “POST” stand. Es war alles so einfach. Neben dem Telefon hing eine Liste mit etwa 10 Telefonnummern drauf. Vielleicht ein Mal pro Tag benutzte man dieses Telefon, um mit anderen wichtige Dinge zu klären, nach einem Rezept zu fragen, oder einfach mal eine viertel Stunde zu quatschen. Man saß dabei auf dem Telefonbänkchen, was praktischerweise direkt neben dem Telefon stand.
Wollte man jemanden erreichen, so wählte man gegen Abend die entsprechende Telefonnummer, da derjenige dann wohl auch Zuhause war.
Heute sieht das schon anders aus:
Wir alle besitzen mindestens jeder ein Handy. Dazu kommt noch ein Festnetzanschluss Zuhause und einer auf der Arbeit – mit jeweils 3 Nummern, wegen ISDN. Am Rechner sind wir per ICQ, MSN oder Yahoo in ständiger Erreichbarkeit und per Mail können wir ständig Post im Sekundentakt erhalten. Über Onlinecommunities, wie Xing, MeinVZ, SchülerVZ, StudiVZ usw., tauschen wir unsere aktuellen Tätigkeiten mit allen anderen aus.
Was nun komisch ist: Versucht man mal jemanden zu erreichen, klappt das komischerweise nie! Entweder das Handy war aus, oder liegt Zuhause rum (vergessen), die Verbindung kommt nicht zustande, bricht ab, man versteht den Gegenüber nicht, der PC spinnt…. irgendwas ist ja immer!
Früher war alles einfacher! Nicht da? OK, dann versuche ich es später nochmal, denn jetzt kommt Schwarzwaldklinik
Tuuuuuuuut…
Grüße, Dennis
Juli 16th, 2009 by admin
Wie schön – bloggen geht jetzt auch vom Handy aus!
Seit ein paar Tagen habe ich ein neues Handy, das Nokia 5800 xpressmusic. Weil das große Touchscreen-Display gerade zum Spielen einläd, habe ich mir vorsorglich mal ein paar Programme darauf geladen – u.a. auch WordMobi. Mit diesem WordPressclient kann ich nun, wie man sieht, auch von unterwegs mit dem Handy bloggen. Toll.
Grüße, Dennis
Mai 17th, 2009 by Dennis Deutschmann
Hallo Technikfreaks und Bastler
Seit längerer Zeit besitze ich ein “VC200 Green Multimeter“, welches ich für gelegentliche Elektrikeraufgaben und meine Hobbys brauche. Schon lange hat es mich genervt, dass dieses Messgerät vor jedem auch noch so kleinen Einsatz erstmal mehrere Minuten z.B. an der Steckdose geladen werden musste. Gerade bei Durchgangsprüfungen ging die Betriebsspannung auch ganz schnell wieder in die Knie.
Damit sollte nun Schluss sein. Von meinem derzeitigen Haupthobby, dem Hubschrauber -Modellbau, ist neulich ein LiPo -Akku (Lithium -Polymer) übrig geblieben, der nicht mehr genügend Kapazitäten für einen ordentlichen Hubschrauberflug gebracht hat. Der Akku bestand aus 3 Zellen. Der Plan: Das Multimeter auf LiPo umrüsten.
Gesagt, getan!
Zunächst öffne ich das Gehäuse des Multimeters (3 Schrauben auf der Rückseite). Im Inneren findet sich ein relativ dicker Kondensator – der Grund für das ständige Nachladen müssen… Die Angabe auf dem Cap: 5,5V.

Schritt 2: Ich trenne den LiPo -Akku in seine einzelnen Zellen auf, indem ich ihn vorsichtig von seiner Schutzhülle befreie und dann an der Platine die Lötfanen auslöte. Ein letzter Test mit dem Messgerät zeigt 4,2V bei einer einzelnen Zelle – das sollte doch genügen. Der Lipo war also geladen.
Schritt 3: Um den Cap auszulöten muss ich weitere Schrauben lösen, die die Platine im Gehäuse halten. Um vernünftig an die Lötstellen zu kommen demontiere ich auch das LCDisplay und löte den Cap aus.

Schritt 4: Provisorisch verbinde ich mit Krokodilklemmen die LiPo -Zelle mit den Lötkontakten und prüfe das Messgerät: Das Display zeigt in tiefem Schwarz den Buchstaben “l” – es funktioniert
Schritt 5: Da ich den Lipo nicht fest in das Gehäuse einbauen möchte (Sicherheitsaspekt und zum Laden unpraktisch) entscheide ich mich, die Zelle mit einem Stecker und das Messgerät mit einer Buchse zu versehen. Das einzige Stecksystem, was ich heute bei mir auftreiben konnte, war von einem ausrangierten PC -Netzteil. Das nenne ich Resteverwertung!
Schritt 6: Alles fertig isolieren, eine Aussparung in das Gehäuse um das Kabel nach außen zu führen, zusammenbauen, freuen!!!

Ergebnis eines ersten Tests:
Ich entschied mich gleich für den Härtetest der Messgerätspannung: Messung auf Durchgang mit dem integrierten Piepser. Ich wusste garnicht, dass mein Messgerät so klar und laut piepsen kann, ohne dass das Display dabei ausgeht. Super, ich bin begeistert! Die Mühe hat sich gelohnt. Nun muss ich mir noch etwas einfallen lassen, damit der Lipo nicht so rumbaumelt – evtl. befestige ich ihn an der Rückseite des Messgeräts mit einem Steifen Klettband.Die Zelle wird übrigens noch ca. 500mAh Kapazität haben – das reicht für etliche Messungen
Zeitaufwand: Wenn man alles bereitstehen hat (und nicht zwischendurch den gesamten Keller umbaut) dauert es ca. eine halbe Stunde.
ACHTUNG: Ich übernehme keine Verantwortung für eure Basteleien. Auch die Garantie erlischt, wenn ihr euer Gehäuse öffnet. Ihr seid selbst für euch verantwortlich.
Noch ein Wort zu LiPos: Diese Akkus sind nur für Leute geeignet, die sich damit und mit den einhergehenden Gefahren auskennen.
Grüße, Dennis
Mai 16th, 2009 by admin
Technik ist einer der wichtigsten Aspekte bei der Auswahl Ihres Online Casinos! Deshalb ist das Casino Bellini mit der Software von PlayTech eine Top-Adresse für alle Liebhaber von Blackjack, Roulette, Poker und Craps ist!
Mai 15th, 2009 by Dennis Deutschmann
Gestern erst beim Anbieter bestellt, heute bereits geliefert – erster Pluspunkt für meine neue Tischkreissäge “JTS8″ von JET.

Erster Eindruck
Die Kreissäge ist vernünftig eingepackt und das Paket enthält nicht unnötig viel Verpackungsmüll. Der Karton zeigt ein Komplettgewicht von 22kg.
Nun gehts los: Auspacken und aufbauen der kleinen Kreissäge
Das Paket enthält zunächst einmal das Gerät, eine Tischverbreiterung, mehrere Kunststoffteile und ein paar Schrauben. Ich breite alles auf dem Boden aus und schnappe mir die Anleitung. Diese besitzt neben mehreren Sprachen auch einen Teil in lesbarem Deutsch. Ich überfliege einen Teil, beschließe dann aber, die Säge anhand der Abbildung auf dem Karton zu montieren. 10 Minuten später ist alles fertig. Einziges benötigtes Werkzeug für die Montage ist ein Kreuzschlitzschraubendreher und evtl. ein kleiner Schraubenschlüssel oder eine Zange. Das beiliegende Werkzeug benötigt man sicherlich für die Demontage einzelner Komponenten, wie dem Sägeblatt.
Ein Wort zur Verarbeitung
Da diese Kreissäge im untersten Preisbereich angesiedelt ist, darf man sicherlich die Messlatte für die Verarbeitung nicht allzu hoch stecken. Die montierten Kunststoffteile sitzen nicht 100%ig gerade und beim ersten Versuch das Sägeblatt mit dem Drehrad rauf und wieder runterzudrehen klemmt dieses etwas, was aber durch etwas Druck von oben leicht zu beheben war.
Der erste Funktionstest
Auf den Werktisch gestellt und den Stecker in die Steckdose gesteckt und schon ist die Säge startklar. Schnell noch ein prüfender Blick, ob wirklich alles fest montiert ist und dann den grünen Schalter betätigen. Mit zusammen gekniffenen Augen erwartete ich nun ein lautes Aufheulen der Säge, doch zu meinem Erstaunen ist nur ein leises Surren zu vernehmen. Ein skeptischer Blick bestätigte, dass sich das Sägeblatt tatsächlich drehte. Wieder ein Pluspunkt!
Nun der erste Schnitt. Eine 20mm starke Holzlatte war mein erstes Opfer. Den Anschlag auf 8cm eingestellt und dann schöne Holzstücke abgeschnitten – alles funktioniert! Es folgen mehrere Holzbretter, bis ich mich stoppen muss, um nicht meinen gesamten Bastelvorrat zu zersägen.
Wenn man möchte, kann man noch einen Staubsauger (oder so etwas) an die Säge anschließen, damit sich der Holzstaub nicht überall verteilt.
Fazit:
Für eine Tischkreissäge um 100€ darf man sicherlich kein hochqualitatives Produkt erwarten. Ein Profi wird hier sicherlich die falsche Zielgruppe sein. Für einen Gelegenheits- und Hobbysäger ist dieses Werkzeug jedoch sicherlich gut investiertes Geld.
Ein paar technische Daten:
Leistung: 720Watt
Drehzahl: 2950U/min
Sägeblatt: 205/16mm
Schnitttiefe 90°/45°: 43/36mm
Schnittbreite: 410mm
Gewicht: ca. 20kg
Wenn ihr euch auf für diese Säge oder andere Maschinen interessiert, schaut doch mal hier vorbei.
Februar 19th, 2009 by Dennis Deutschmann
Seit gerade eben darf ich das Topmodell aus dem Hause NAVIGON, das Navigon 8110 mein Eigen nennen.
In einer Art Spontankauf, wobei ich mich in den letzten Monaten immer mehr über mein altes Navi von VDO aufgeregt hatte, entschied ich mich nach einiger Beratung für dieses schicke Teil:

Im Auto fällt mir als erstes das große Display mit edlem Metallfinish auf. Ebenfalls positiv: Die Halterung für die Windschutzscheibe ist echt super und hält bombig. Wenn man erstmal herausgefunden hat, wie man das Gerät an der Halterung einklipst, eine tolle Sache.
Die einmalige Einrichtung aller wichtiger Einstellungen, wie Sprache, Maßeinheit und so weiter, dauert etwa 5 Minuten. Beim Verbinden meines Handys mit der integrierten Freisprechanlage versucht es sogar, mein komplettes Telefonbuch herüberzukopieren (ca. 500 Kontakte per Bluetooth – dies breche ich ab und werde es später mit der Software tun, wenn es geht.
Die erste Navigation von Dortmund nach Hause klappt natürlich gut. Die TTS Stimme (Text to Speech) überträgt den Ton über einen eingebauten FM Transmitter direkt an mein Radio. Die Übersicht auf dem Display mit RealityView und allen Zusatz -Optionen eingeschaltet, ist hervorragend. Auch telefonieren über Bluetooth klappt hervorragend – sogar über die Boxen des Radios. Der Blitzerwarner ist in Deutschland natürlich verboten und gehört deaktiviert
Man kann sich von dem Gerät aber auch warnen lassen, wenn man zu schnell fährt – das ist legal.
Zuhause angekommen installiere ich erstmal die beiliegende Software – umsonst, denn im Internet gibts eine frischere Version. Mit der Software (Navigon Fresh) sichere ich zunächst den Inhalt der randvollen 2GB SD Speicherkarte. Danach lasse ich per Software erst die neuste Firmware, dann die neuste Kartensoftware installieren. Der Kauf des Gerätes beinhaltet einen 2-jahres Updateservice gratis. Alle 3 Monate kann ich somit meine Karten auf dem neusten Stand halten.
Zurück im Auto richte ich noch die Spracheingabe für das Gerät ein. Mit der Sprachsteuerung kann man relativ einfach eine Adresse einsprechen, ohne viel zu tippen. Ist etwas gewöhnungsbedürftig und mit dem Touchscreen ist man meist schneller.
Es gibt eine Funktion, die alle Sonderziele entlang der Route anzeigt. Das ist eine deutliche Verbesserung zu meinem VDO Navi.
Im Internet kann man sein Gerät noch durch weitere Gimmicks erweitern, z.B. indem man neue Sprachen erwirbt.
Mein erstes Fazit: Schon nach einer kurzen Testfahrt hat mich das Navigon 8110 überzeugt. Wenn es nochmal etwas zu berichten gibt, erfahrt ihr es hier!
Februar 12th, 2009 by Dennis Deutschmann
Man stelle sich folgendes Szenario vor:
Es ist 6:50Uhr, der Wecker weckt dich mit deinem Lieblingslied. Sanft dimmt die Schlafzimmerlampe ein wenig hoch – nur ein bisschen, so dass sie dich nicht blendet. Das Rollo im Schlafzimmer öffnet sich einen kleinen Spalt – gerade so viel, um zu sehen, welches Wetter draußen herrscht. Derweil wird die Alarmanlage entschärft, in der Küche schaltet sich die Kaffeemaschine ein und die Heizung im Bad heizt auf.
Müde stapfst du ins Badezimmer. Das Licht schaltet sich automatisch ein – ganz sanft, denn so früh magst du noch kein allzu grelles Licht. Im Wohnzimmer fahren in der Zwischenzeit die Rollos hoch.
Als du in die Küche kommst, ist dein Kaffee bereits fertig.
Zukunftsvision?
Nein, Realität. Wir alle kennen sie noch, die alten Weltraumserien, oder Filme in denen man seinem Computer per Spache befahl, das Licht einzuschalten, oder einen Kaffee zu kochen. Dies alles ist heute kalter Kaffee.
Bereits heute – im Jahr 2009 – ist all dies und noch mehr möglich. Das Stichwort heißt “Hausautomation”. Da ich ein großer Technikfreak bin, besitze ich natürlich auch eine solche Anlage. Ich habe mich vor etwa anderthalb Jahren für ein System entschieden, welches komplett ohne Verkabelung auskommt und nur per Funk arbeitet – das FS20 System (Vertrieben über ELV und Conrad).
Warum genau dieses System?
Es gibt genügend andere Systeme am Markt, jedoch muss man für viele zunächst einmal ein sogenanntes “Bus -System” (also Kabel) verlegen und dann für die Komponenten tief in die Tasche greifen. Dies ist beim FS20 System nicht der Fall. Hier kann man, je nach Geldbörse, immer wieder mal ein paar Module nachkaufen.
Was macht nun eine Hausautomation?
Ich schildere hier mal ein paar Beispiele, wie ich meine Hausautomation nutze. Zunächst wäre da die Heizungssteuerung. Ich habe an fast allen Heizungen im Wohnbereich die Ventile durch funkgesteuerte Motorventile ersetzt. Eine zentrale Messeinheit misst nun ständig die Raumtemperatur und gibt den Wert weiter an die Zentrale. Diese steuert die Heizungen, je nach Tageszeit und Wochentag, auf die entsprechende Temperatur. An einigen Fenstern befinden sich Magnetkontakte, die beim öffnen eines Fensters (z.B. im Bad), automatisch die Heizung im entsprechenden Raum ausschaltet. Im Sommer sorgen die Motorventile zusätzlich noch dafür, dass die Ventile nicht einrosten, indem sie diese einmal pro Woche etwas bewegen.
Die Zentrale:
Alle Befehle laufen in der Zentrale zusammen, die sich auf einem normalen PC befindet. Bei uns ist dies ein etwas älterer PC, der im Wohnzimmer in einer kleinen Kommode steht. Ein 22″ Flachbildschirm an der Wand dient uns zur Steuerung, aber auch um mal schnell ins Internet zu gehen oder eine Mail zu schreiben. In der entsprechenden Steuerungssoftware ist ein Grundrissplan unserer Wohnung hinterlegt, auf der alle Funkkomponenten auch mit der Maus bedient werden können (Rollos, Heizung, Licht, Dimmer, etc…)
Rollosteuerung:
Natürlich kann man mit diesem System auch seine elektrischen Rollos steuern. Zur programmierten Zeit, oder je nach Sonnenuntergang / Sonnenaufgangszeit, fahren die Rollos nun automatisch herunter und herauf. Ein Magnetkontakt an der Terassentür sorgt im Sommer dafür, dass die Rollos nicht herunterfahren, wenn man sich im Garten befindet. Die Rollos können natürlich auch mit einer Fernbedienung oder einem Funkschalter geschaltet werden. Der PC bietet zusätzlich die Möglichkeit, das Rollo auf viertel oder halbe Position zu setzen.
Lichtsteuerung:
Fast alle Lampen in unserem Haus werden auch mittlerweile über das System gesteuert. Fast jede Lampe kann so auch gedimmt werden. Besonders nachts ist es angenehm, wenn man im Bad nicht von der hellen Lampe geblendet wird, sondern das Licht nur sanft etwas aufdimmt. Wenn man dies nun noch mit einem Bewegungsmelder kombiniert, ist der Komfort perfekt! Nachttischlampen können von der Schlafzimmertüre eingeschaltet und per Funkschalter am Bett wieder ausgeschaltet werden. Beim Verlassen der Wohnung werden automatisch alle Lichter gelöscht, falls man mal eins vergessen hat.
Weitere Möglichkeiten:
Vielseitig verwendbar sind die Funksteckdosen. Mit diesen Adaptern lassen sich alle steckdosengebundenen Geräte per Funk schalten (Kaffeemaschinen, Lampen, Fernseher…). Ein sogenanntes “Master -Slave” -Modul zeigt mir auf dem Monitor an, wann die Waschmaschine im Keller fertig ist.
Natürlich kann man die gesamte Anlage auch über das Internet steuern. So könnte man vom Urlaub aus hin und wieder mal eine Lampe einschalten oder die Heizung anschalten, bevor man wieder nach Hause fährt.
Durch viele weitere Module sind noch unendlich viele andere tolle Sachen möglich.
Ihr könnt euch auch bei Contronics über das System erkundigen. Da stehen auch Preise drin.
So Scotty, beam me up…
Februar 6th, 2009 by Dennis Deutschmann
Wie ich ja bereits hier geschrieben habe, bin ich seit kurzem Besitzer einer Senseo Latte Select. Bisher habe ich erst einen Nachteil an der Maschine gefunden:
Ich trinke viel mehr Kaffee als vorher!
Um auch abends mal einen Kaffee Latte, oder einen Cappuchino trinken zu können, ohne danach die Nacht durchmachen zu müssen, habe ich mir schon die Pads mit entkoffeiniertem Kaffee gekauft. Die sind zwar nicht ganz so toll, aber besser als nicht schlafen können
So, ich mach mir jetzt mal nen Kaffee…
Februar 4th, 2009 by Dennis Deutschmann
Seit gerade eben bin ich stolzer Besitzer einer Senseo Latte Select! Gekostet hat mich die Maschine im Laden genau 169€. Ich berichte euch hier nun mit meinen Erfahrungen.
Zunächst mal die technischen Daten:
- 1-2 Tassen Senseo®-Kaffee pro Brühvorgang (30/60sek)
- Wasserbehälter für bis zu 8 Tassen
- Wassermengenauswahl
- Abnehmbarer Milchbehälter für aufgeschäumte Milch
- Reinigungstaste für integrierte Reinigungsfunktion
- Höhenverstellbares Tassentablett
Auspacken:
Beim Öffnen des Pakets gibt es keine größeren Überraschungen. Die Maschine ist eingepackt in Folie und alle losen Teile sind mit Klebestreifen festgeklebt. Diese müssen natürlich erstmal alle entfernt werden. Es liegt noch folgendes Zubehör dabei:
- Padhalter für 1 und für 2 Pads
- ausführliche Beschreibung
- Kurzbeschreibung
- ein Gutschein für eine Box mit 40 Kaffeepads mit allen Senseo Sorten (Senseo Vielfalt Box)
- Rezeptheft mit Zubereitungshilfe für die verschiedenen Kaffeespezialitäten
- Entkalker (Zitronensäure)
- Garantiekarte
Vorbereiten:
Ein kurzer Blick in die Anleitung verrät mir, dass die Maschine vor dem ersten Gebrauch einmal gereinigt werden soll bzw. muss, da sie sonst nicht funktionieren würde. Beim ersten Reinigen wird der Boiler zum ersten Mal mit Wasser gefüllt.
Für diesen Vorgang füllt man den Wasserbehälter bis zur Maximalgrenze mit kaltem Wasser. Nun steckt man den Stecker in die Steckdose und startet den Vorgang durch gleichzeitiges Betätigen von den Tasten für 1 und 2 Kaffees. Man sollte dazu ein größeres Gefäß unter den Auslauf stelle – min. 1,5L Fassungsvermögen. Ich benutzte einen Topf. Dazu musste ich das Tassentablett ganz nach unten drehen – klappt prima. Das kalte Wasser läuft danach etwa 2 Minuten lang in den untergestellten Behälter. Fertig!
Wenn man will, kann man nun noch die Einzelteile dit etwas Spülmittel und warmem Wasser reinigen, oder sogar in die Spülmaschine geben. Da ich aber zu ungeduldig bin, fuhr ich sofort mit dem nächsten Punkt fort:
Ausprobieren:
Als erstes Getränk suchte ich mir einen Latte Macchiato aus. Dazu muss man den Milchbehälter bis zur angegebenen Markierung mit kalter Milch füllen. Es gibt für jede Zubereitung eine entsprechende Markierung auf dem Milchbehälter.
Nun stellt man am Deckel der Maschine noch die Stärke des Kaffees ein (stark!) und wählt das Kaffeeprogramm (Macchiato). Jetzt legt man noch ein Kaffeepad in die Vorrichtung. Ein Druck auf das Tassensymbol startet den Vorgang. Zunächst wird die Milch aufgeschäumt und in die Tasse / das Glas gefüllt. Ein paar Sekunden später brüht die Maschine den Kaffee darüber. Ein wunderbarer Latte Macchiato mit 3 Schichten entsteht (Milch, Kaffee, Milchschaum).
Es folgt der nächste Schritt:
Genießen:
Der Kaffee war super! Vielleicht lag es noch an meiner Begeisterung für die neue Maschine, aber es war mit einer der besten Latte Macchiatos, die ich seit langem hatte. Den Schlechtesten hatte ich übrigens im McCafe.
Reinigen:
Zum Reinigen spült man eben kurz den Milchbehälter mit Wasser aus und gibt den mit Wasser gefüllten Milchbehälter wieder zuück in die Maschine. Ein Druck auf die “Clean” -Taste und es fließt heißes Wasser aus den Düsen – fertig! Das war einfach.
Generell lässt sich die Machine in viele Einzelteile zerlegen, die fast alle auch in die Spülmaschine dürfen. Das ist klasse.
Fazit:
Ich benutze seit langem schon Senseo Maschinen. Leider war meine alte kaputt gegangen (ein Topf drauf gefallen, Deckel abgebrochen – funktionierte noch halbwegs, aber unschön!). Die Neue hat nun einige tolle Zusatzfunktionen, die ich so toll und praktisch fand, dass mir die Entscheidung zwischen einem Vollautomaten für mindestens 350€ und dieser Latte Select für unter 170€ sehr leicht fiel. Ich werde die Maschine in den nächsten Tagen noch ausgiebig testen und euch über die Ergebnisse hier auf dem neusten Stand halten.
Weitere glückliche Senseo Latte Besitzer:
- herrpfleger mit seinem Bericht – er hatte vorher auch die gute alte blaue Maschine. Ist schon erstaunlich…
EDIT:
Ich musste die erste Maschine mittlerweile leider umtauschen, da die Knöpfe vorne nicht mehr richtig funktioniert hatten und immer verklemmten. War aber kein Problem.
Februar 2nd, 2009 by Dennis Deutschmann
Am 5.2.09 gibt es wieder einen neuen PC im Aldi - den Medion Akoya E3300 D. Der Preis ist Ansage: 500€ soll das Komplettsystem kosten. Schauen wir uns das Gerät mal genauer an:
- AMD Athlon 64 X2 7750 Black Edition (mit neuem Kuma Kern) – Dual Core CPU
- 4 GB DDR2-Speicher
- 640 GB Festplatte
- Radeon HD 4350 Grafikkarte mit 512MB und nativem HDMI Ausgang
- DVD-RW Laufwerk
- Cardreader
- die üblichen Anschlüsse
- Vista Home Premium (32bit) vorinstalliert
Das Gehäuse ist mit schwarzem Klavierlack beschichtet.
Zubehör:
- eine kabellose Tastatur und eine kabelgebundene Maus
- Softwarepaket, mit Nero und Works, plus der üblichen Testversionen
Fazit:
Wer einen Büro- oder Arbeits -PC sucht, hat mit diesem PC sicherlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Die 640GB Festplatte ist viel zu übertrieben und die 4GB RAM werden durch das Betriebssystem auch nicht ausgenutzt.
Passionierte Gamer werden wohl noch in eine neue Grafikkarte investieren müssen.
Um die gesamten 4GB RAM ausnutzen zu können, kann man mit den beiligenden DVDs auch die 64bit Version von Vista aktivieren. Diese ist allerdings wegen häufig schwer zu bekommender Treiber für den Normalgebrauch nicht zu empfehlen.
Besser man lässt sich für 500€ einen PC beim Fachmann zusammenstellen. Dieser ist dann genau auf die eigenen Bedürfnisse konfektioniert. Man könnte z.B. lieber nur 3GB RAM und eine kleinere Festplatte verbauen und dafür eine bessere Grafikkarte, besseres Netzteil oder Mainboard auswählen.
Ganz schlecht ist der PC anhand seiner Werte allerdings nicht!
Grüße, Dennis