Raspberry Pi für Dummies (Einsteiger Guide), wichtige Befehle

Vor kurzem habe ich mir ein Raspberry Pi (Version 2 B) zugelegt. Der kleine Mini Computer im Scheckkartenformat hat so einiges auf dem Kasten und kann sich mit seinem 4x 900MHz Quadcore Prozessor und 1GB RAM schon sehen lassen.

Bestellt habe ich ein Komplettset, gleich mit Gehäuse, Netzteil, WLAN Stick, Kühlkörpern und der vorinstallierten Mini SD Karte:

Dazu bestellte ich mir noch ein passendes Kameramodul und einen Temperatursensor, welches ich für mein geplantes Projekt brauchte.

Nun steht man aber als Linux Frischling gleich zu Beginn vor ein paar Problemen: Linux (Debian / Raspberian ist nun mal Linux) lässt sich am allerbesten über eine Textkonsole einrichten und warten. Die Installation (falls man keine vorinstallierte SD Karte hat) geht sehr simpel und ist im Internet gut dokumentiert, aber was dann?

Wenn der Raspberry hochlädt und dann in der Textkonsole stehen bleibt, muss man sich zunächst anmelden. Am Anfang sind die Zugangsdaten „pi“ und das Passwort „raspberry“. Dies sollte man jedoch im Einrichtungsassistenten gleich ändern.

Um die grafische Benutzeroberfläche zu starten gibt man ein: startx

Folgende Befehle gibt man jeweils in der Konsole ein. Da man als Benutzer „pi“ keine Admin/root -Rechte hat, muss man für manche Befehle das Kürzel „sudo“ vor den Befehl schreiben. Das führt den aktuellen Befehl als SuperUser aus:

– Paketlisten updaten: sudo apt-get update
– vorhandene Pakete aktualisieren: sudo apt-get upgrade
– Programm / Paket installieren: sudo apt-get install Paketname – z.B. sudo apt-get install apache2 (installiert den Webserver)
– Inhalt des aktuellen Verzeichnisses ansehen: ls oder dir
– Verzeichnis wechseln zu…: cd /Verzeichnisname – Beispiel: cd /var/www/ (wechselt in das Verzeichnis des Webservers, z.B. Apache)
– um zurück zum Basisverzeichnis (/home/pi/) zu kommen, gibt man einfach cd ein. Ein einzelnes Verzeichnis höher gelangt man mit ‚cd ..‚ (ohne Hochkomma)
– ein neues Verzeichnis legt man mit mkdir Verzeichnisname an, z.B. mkdir /Bilder
– möchte man eine Datei editieren, gibt es dazu z.B. den Editor namens nano – Aufruf z.B.: sudo nano  /var/www/index.html (öffnet die index.html zur Bearbeitung im Editor). Möchte man die Änderungen Speichern, drückt man ‚Strg + O‚ und dann zur Bestätigung Enter. Man schließt nano über ‚Strg + X‚. Ruft man nano mit einer Datei auf, die es noch nicht gibt, wird diese automatisch angelegt.

Ich hoffe euch hilft dieses kleine Lexikon für den Anfang. Mir hilft immer noch sehr regelmäßig das deutsche Raspberry Forum weiter.

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Projekt Bienenkiste mit Internetanschluss

„Was hat er denn jetzt schon wieder vor?“

So in etwa stand es in den Gesichtern meiner Familie geschrieben, als endlich das große und schwere Paket an der Haustür ankam – der Bausatz für die neue Bienenkiste! Natürlich hatte ich mich in den Tagen zuvor schon intensiv in das Thema naturnahe Bienenhaltung eingelesen. Besonders das Buch „Die Bienenkiste“ hat mich dann für die Haltung dieser interessanten Tiere begeistert.
In meiner Umgebung fand ich sogar einen Imker, der neben der konventionellen Bienenhaltung auch eine solche Bienenkiste hatte und so konnten wir uns diese schon einmal „im Betrieb“ ansehen. Der Unterschied zur konventionellen Haltung ist einfach die naturnahe Lebensweise. Die Bienen bauen selber ihre Waben komplett auf und werden nicht in fertige Strukturen eingenistet. Bis auf wenige Arbeitsgänge im Jahr, die notwendig sind, lässt man die Tiere ansonsten in Ruhe. Die Ausbeute an Honig ist dadurch natürlich geringer, aber dafür ist der Schwarm viel ruhiger und friedvoller. Der Schwarmtrieb wird nicht unterdrückt, wie sonst üblich.

Gründe für die Bienenhaltung:

1.) Ich habe selber großes Interesse, mich damit zu beschäftigen und etwas daraus zu lernen
2.) Der Lernfaktor für meine Kinder – wo kommen die Dinge her, die wir täglich konsumieren? Wie geht man respektvoll mit der Umwelt um, etc…
3.) Ich tue meiner direkten Umgebung etwas Gutes. Bienen befruchten alle Pflanzen. Ohne Bienen keine Pflanzen, keine Früchte.

Zitat Albert Einstein: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.

Aktueller Status:

– Die Bienenkiste ist aufgebaut und vorbereitet. Die Details dazu kann man dem Buch entnehmen.
– Der Platz, auf dem die Kiste ab bald stehen wird, ist gerade noch in Vorbereitung. Fotos folgen, sobald alles steht!
– Die Bewerbung für einen Bienen -Schwarm bei der Schwarmbörse ist abgeschickt (hoffentlich bekomme ich einen)
– Ausrüstung ist bestellt und bereits eingetroffen (Imkeranzug, Smoker, Werkzeug und Bienenbesen) :

 

To Do:

Ich hatte die Idee – ich möchte gern jederzeit in die Bienenkiste schauen können, ohne die Tiere zu stören. Ich stelle mir eine kleine Kamera vor, die schön abgedichtet von hinten in den Stock hereinschaut. Falls möglich soll das Ganze sogar noch als Webcam über das Internet abzurufen sein. Dazu habe ich mir heute ein paar Dinge bestellt, mit denen ich das hoffentlich umsetzen werde. Erstens einen kleinen Rasberry Pi (Version 2) Minicomputer als Webcamserver und ein passendes Kameramodul.

 In diesem Set ist schon ein Gehäuse, ein WLAN Adapter und ein Netzteil dabei. Die Kamera soll speziell für dunklere Aufnahmen geeignet sein. Ich bin gespannt ob das klappt. Für die Technik möchte ich ein spezielles Rückbrett anfertigen, damit ich es jederzeit demontieren und durch das Orginalbrett ersetzen kann. Wenn das geklappt hat, folgen noch Temperatur und Feuchtigkeitssensoren und eine kurzzeitige Beleuchtung für schnelle Fotos im Inneren der Kiste.

Drückt mir die Daumen!

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Was kostet ein Stau?

Heute Morgen war ich auch mal wieder fällig: Auf meiner Haus- und Hofstrecke, die ich mindestens 3x die Woche fahre, stand ich plötzlich und ohne Vorwarnung durch Radio oder Navi im Stau. Für manche unter euch ist das sicherlich der Normalzustand und wiederholt sich täglich neu, aber auf meiner Strecke kommt das höchst selten vor. Natürlich plane ich deshalb auch einen möglichen Stau nicht unbedingt mit ein. So kam es, wie es kommen musste – ich verspätete mich zu meinem ersten Termin an diesem Morgen – zwar nur ein paar Minuten, aber immerhin, bin ich doch sonst grundsätzlich sehr pünktlich, oder auch ein wenig früher da.

Image: Autobild.de

Image: Autobild.de

Nun saß ich da im Auto und fing an nachzudenken – was kostet eigentlich ein Stau? Was bedeutet das für die Volkswirtschaft, wenn Hunderte Autos minutenlang aufgehalten werden? Ich fing an zu rechnen:

Wie viele Autos stehen hier wohl gerade mit mir im Stau? Rechnet man einen Kilometer durch eine durchschnittliche Wagenlänge plus Abstand zum Vordermann, so kommt man auf ca. 240 Autos pro Kilometer und Spur. Auf meiner Strecke ist die Autobahn 3 Spurig. Nehmen wir also an, die 2 linken Spuren stehen voll mit PKW, wären das dann 480 Autos pro Kilometer Stau. LKW können wir – großzügig überschlagen – mit etwa 40 pro Kilometer rechnen. Das Institut für Verkehrsforschung gibt die durchschnittliche Besetzung in einem PKW mit 1,5 Insassen an. Das macht dann also (480 x 1,5 =) 720 PKW Insassen und etwa 40 LKW Fahrer(-innen), also 760 Personen pro Kilometer Stau!

Wie kommen wir also nun auf die Kosten? Mein Stau hat im Endeffekt „nur“ 10 Minuten Verzögerung ausgemacht und deshalb wollte ich das mal anhand dieses Beispiels rechnen. Die Allermeisten, die morgens über die Autobahn fahren, sind dort sicherlich beruflich unterwegs, oder haben zumindest ein Arbeitsverhältnis, um sich ein entsprechendes Fahrzeug leisten zu können. Laut Internetrecherche verdient ein Arbeitnehmer in Deutschland im Durchschnitt 3689€ pro Monat (incl. Zulagen). Bei einer 40 Stunden -Woche und 4 Wochen im Monat komme ich auf einen Stundenlohn von 23€. Kraftfahrer kommen hier ca. auf 9€. Das bedeutet für meinen Stau:

720 PKW Insassen x 23€ / 6 (um auf 10 Minuten zu kommen) = 2760€
40 Kraftfahrer x 9€ / 6 = 60€

Summe: 2820€ pro Kilometer Stau alle 10 Minuten!

Nun sind wir ja noch lange nicht am Ende der Rechnung. Eine weitere Studie fand heraus, dass der Stop and Go Verkehr im Stau ca. 1,88 x mehr Kraftstoff verbrauchen lässt als bei normaler Fahrt. Laut ADAC verbrauchen wir im Mittel etwa 6,9 Liter auf 100km. Im Stau wären das dann 12,9L auf 100km. Pro Kilometer Stau also (720 x 0,129 =) 92,88L. Mit den LKW (ca. 12L pro KM Stau) wären wir dann bei ca. 105L Kraftstoffverbrauch. Rechnen wir hier nun ca. 1,20€ (Diesel und Benzin zusammen) x 105 kommen wir auf weitere 126€, macht also bereits 2946€.

Laut Internetrecherche stehen wir Durchschnittsbürger pro Jahr etwa 38 Stunden im Stau! Das macht also ca. 874€ bei normalem Verdienst für jeden Bürger aus. 2013 gab es insgesamt 830.000km Stau auf deutschen Autobahnen. Das sind also pro 10 Minuten 2.445 Milliarden (!!!) Euro und die meisten Staus dauern länger als 10 Minuten…

Nicht mit eingerechnet sind:

– beim Chef antanzen müssen („Warum sind Sie zu spät?“)
– sich bei jemandem entschuldigen
– wichtige Termine verpassen
– Anti -Stress und Yoga Kurse wegen Staufrust
– unnötige Übernachtungen für Fernfahrer
– …

Denke aber immer dran – es ist besser mitten im Stau zu stehen, als ganz vorne… („…du stehst nicht drin, du bist der Stau!“ – Fanta 4, Gebt uns ruhig die Schuld)

Über Kommentare würde ich mich wie immer freuen!

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Anzeige: Apps zum Thema Sport – Passives Sporttreiben im Winter

Während man sich im Sommer meist tatkräftig und fit fühlt, ist der Winter eher als die gemächliche von den Jahreszeiten zu beschreiben. Zum einen wird es draußen immer kälter und man hegt vermehrt den Wunsch danach, drinnen im Warmen zu bleiben, zum anderen ist der deutsche Winter für ziemlich gutes Essen bekannt. Doch eine allzu große Schande ist es nicht, im Winter ein paar mehr Pfunde anzusammeln, schließlich zeigt man eher selten nackte Haut und irgendwie schafft man es ja meist doch, im Frühjahr die schlimmsten Fettpolster wieder abzutrainieren, bevor es das erste Mal an den Strand geht. Wenn man sich im Sommer also eher auf Apps konzentriert, die einem beim Training helfen, so kann man den Winter ruhig auch mal dazu nutzen, eher passiv an das Thema Sport heranzugehen. Eine riesige Auswahl an Apps gibt es hierfür ohne Frage.

Wetten und Neues aus der Welt des Sports

Wer sich nicht nur für Neuigkeiten aus dem Bereich des Sports interessiert, also zum Beispiel für die aktuellen Fußballergebnisse, den Ausgang von Wintersportevents oder ähnlichem, sondern gerne auch darauf setzt, wer am Ende ein Turnier oder Spiel für sich entscheiden wird, ist mit der App von bet365 gut bedient. Hier hat man nämlich die Möglichkeit, Einsätze der unterschiedlichsten Art zu tätigen und sich somit auch für mehrere Sportarten auf einmal zu interessieren. Ob Fußball, Eishockey oder Tennis Wetten, es kommt ganz darauf an, auf welchem Gebiet man die Quoten beeinflussen möchte. Nebenbei wird an trotzdem mit allerlei Informationen versorgt, was es gerade Neues gibt. So erfährt man, wie man seinen Einsatz vielleicht nochmal überdenken sollte.

Am Flugrennen teilnehmen

Fans des Renn- und Motorsports werden sich freuen zu hören, dass auch sie per App ganz auf ihre Kosten kommen, und zwar, indem sie selber (am Smartphone) aktiv werden. Es handelt sich um ein Arcade Racing Game mit dem Namen Red Bull Air Race. Besonders diejenigen, die sich für Flugzeuge interessieren, können aufhorchen, denn spielen kann man eine ganze Reihe an Luftrennen, bei der auch am Mobilgerät hohe Konzentration gefragt ist, um in der Luft zu bleiben und am Ende das Rennen zu gewinnen. Man tritt gegen 23 andere Piloten an und versucht dabei, sich den Weltmeistertitel zu holen. Komplikationen und eingebaute Schwierigkeiten dürfen auf dem Weg nicht fehlen, doch mit der Zeit bekommt man Übung und schafft es vielleicht sogar, nach ein paar Anläufen als Sieger ins Ziel zu fliegen.

Die aktuellen Spiele auf dem Smartphone angucken

Andere wiederum sind gar nicht unbedingt darauf bedacht, sich persönlich zu beteiligen. Anstelle von Spielen oder Wetten gucken sie sich einfach nur gerne Spiele an. Mit der SkyGo App zum Beispiel kann man auch von unterwegs aus verschiedene Spiele ansehen, darunter Bundesliga Partien oder Champions League Spiele. Das ist besonders dann praktisch, wenn man ein Spiel ansonsten verpassen würde, nur weil man gerade unterwegs oder anderweitig verhindert ist. Man braucht also keinen Fernseher mehr, um beim Fußball auf dem Laufenden zu bleiben. Solange man das Smartphone dabei hat und Internet empfängt, hat man das Glück auf seiner Seite.

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VideoBlog: „Was tun gegen Mückenstiche?“

Hier die neuste Folge meines Videoblogs zum Thema:

„Was tun gegen Mückenstiche“
Sommerzeit ist Mückenzeit. Jeder von uns wird hin und wieder von diesen nervigen Tierchen gestochen. Was man tun kann, wenn es einen erwischt hat, zeigt dieses Video. (hilft auch gegen Wespenstiche, Bienenstiche und weitere…)

Viel Spaß beim anschauen – und abonnieren nicht vergessen…

 

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Vessyl – Getränketracker

Seit einiger Zeit sind Sporttracker, Fitnessarmbänder, Fitness APPs und Sleep Tracker absolut im Trend. Sie überwachen wann wir uns im Schlaf drehen, wie viele Schritte wir pro Tag machen und warnen uns – wenn wir mal faul auf der Couch liegen – vor den ungesunden Folgen von zu wenig Bewegung.

Als Begleiter beim Sport, um den Puls zu überwachen und später in einer Sport -APP den Verlauf von Puls zu gelaufener Strecke zu vergleichen, ein nettes und vielleicht auch nützliches Gimmick, welches mich zumindest zu mehr Sport motivieren kann.

Die Anwendungsgebiete der neusten Tracker Erfindung jedoch erschließt sich mir noch nicht ganz: Vessyl – ein Trinkgefäß, welches für mich erkennt, was ich trinke. Also: Ich fülle Wasser ein und Vessyl sagt mir nach kurzer Analyse: „Water“. Gut – hätte ja auch was ganz anderes sein können…

Credits: www.myvessyl.com/

Credits: www.myvessyl.com

Der Erfinder wirbt damit, sein Vessyl würde Zucker, Fett, Protein, Koffein usw. erkennen können. Anhand dieser Daten wird mir dann in der dazu gehörigen APP angezeigt, ob ich unterwegs nun Coca Cola oder Pepsi hatte, wie viele Kalorien ich heute trinkend zu mir genommen habe und ob ich heute gut schlafen werde (Koffein). Natürlich soll mir Vessyl auch beim Sport helfen, genug zu trinken und die Proteinmenge zu überwachen.

Im Werbevideo füllen die Probanten dann brav ihren Kaffee und das abendliche Bier in das Plastikgefäß (welches dann sofort meldet: „Beer“), doch seinen wir mal ehrlich: möchte ich demnächst im Coffeeshop meinen Vessyl abgeben oder mein leckeres Faßbier im Bierzelt aus diesem Plastikbecker genießen? Möchte ich unterwegs jeden Schluck Wasser, der ja in der Flasche wegen der Kohlensäure ganz gut aufgehoben wäre, erst in das Vessyl schütten, obwohl gerade eben dort noch Kaffee drin war?

Ich sag mal so: Ganz nette Idee, aber nicht wirklich sinnvoll. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

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Baubericht: Madamp A15MK2 – Teil 1

Nach reiflicher Überlegung und diversen Bauberichten im Internet, habe ich mich auch endlich dazu durchgerungen, selber einen eigenen Röhrenverstärker zu bauen. Die Entscheidung fiel dann auf den „A15MK2“ von MADAMP (www.madamp.de).

Bestellt habe ich den Bausatz in der „deluxe“ Version bei Musikding.de, die bereits ein vorgebohrtes und lackiertes Stahlblechchassis und ein paar bessere Potis beinhaltete. Ebenso bestellte ich mir sofort die Fußschalter -Option hinzu, damit ich den AMP später auch per Fuß umschalten kann – die spätere Nachrüstung dieser Option soll wohl etwas aufwändig sein.

Nach etwas Wartezeit kam der Bausatz im großen Karton bei mir an.

A15MK2 deluxe Bausatz

A15MK2 deluxe Bausatz

Als erstes macht es Sinn, alle Bauteile durchzusehen und mit den Angaben in der Anleitung zu vergleichen. Man erspart sich später viel Sucherei, wenn man die Teile schonmal sortiert, also Wiederstände nach Werten und auch die Kondensatoren hatte ich in einer Tabelle nachgeschlagen, da deren Werte nicht im Klartext aufgedruckt sind.

Begonnen habe ich mit dem Aufbau der großen Platine, wie in der Anleitung zu lesen war. Wenn man sich erstmal mit den Plan vertraut gemacht hat, geht es mit der Zeit immer besser. Ich habe den Plan einmal ausgedruckt, um jedes bereits verbaute Teil mit einem Textmarker zu markieren, und einmal auf dem iPad, um in den Plan hineinzoomen zu können. Dies war hin und wieder sehr hilfreich.

Zwischendrin ist es wirklich sehr sinnvoll, mal eine kurze Pause einzulegen, an die frische Luft zu gehen, einen Kaffee zu trinken, oder Ähnliches – irgendwann macht man aus Unachtsamkeit Fehler und die sind später schwer zu finden.

Nach der großen Platine folgte die Netzteilplatine und (wo ich gerade schonmal dabei war) auch gleich die Fußschalteroption Teile.

Nun begann laut Plan der Einbau der Platinen in das Gehäuse. Das Gehäuse habe ich zwischenzeitlich etwas umgestaltet, aber dazu ein weiterer Bericht.

 

Platinen im Gehäuse

Platinen im Gehäuse

Der Einbau der Platinen erwies sich als wesentlich schwerer als gedacht. Des Weiteren waren die Schrauben für das Gewinde der Abstandshalter immer ein wenig zu lang, trotz Unterlegscheiben. Da diese auch abgezählt waren, konnte man auch nicht mal 2 nehmen – gut wer selber noch Material Zuhause hat. Die Computerschrauben Ersatzteilkiste ist hier Gold wert.

Nach dem Einbau folgte die Bestückung des Gehäuses. Um hier keine Fehler zu machen, ist es zwingend notwendig, sich mit den Grundlagen eines Röhrenverstärkers näher zu beschäftigen. Man sollte wissen, welches der beiden schweren Spulenklötzen der Trafo und welches der Ausgangsübertrager ist. Wikipedia hat mir geholfen, diese Frage zu klären.

 

Ausgangsübertrager

Ausgangsübertrager

Durch die Aufbauten wird es jetzt natürlich schwieriger im Innenbereich des AMPs zu arbeiten. Es folgen dann weitere Anbauteile, die Röhrenfassungen und diverse Buchsen (bitte immer nach Anleitung, sonst baut man später doppelt).

Gehäuse mit Aufbauten

Gehäuse mit Aufbauten

Jetzt folgte die Verdrahtung. Hier hatte ich es mir zum Ziel gesetzt, so ordentlich wie nur möglich zu arbeiten – die Bilder in der Anleitung bieten da eine gute Grundlage. Nach etlichen Stunden, diversen Metern Lötzinn, viel Kaffee, waren die letzten beiden Wiederstände an die Röhrenfassung angelötet. Der AMP sah nun so aus:

IMG_1042

Natürlich fehlten hier noch die Kabelbinder, aber laut Anleitung sollte ja jetzt erstmal gemessen werden.

Zum Thema Messen sei gesagt: Auch hier ist es sehr sinnvoll, gar notwendig, sich auf die Grundlagen der Elektrotechnik zu besinnen. Was messe ich von wo nach wo? Wo liegt Wechsel- und wo Gleichspannung an?

Es machte sich bezahlt, jedes Bauteil und jede Verbindung mit dem Textmarker abgemarkt zu haben. Dennoch war die Schaltung nicht ganz perfekt – dazu weiter unten mehr! Die Messwerte schienen alle recht OK zu sein, daher (und mit viel Aufregung) setzte ich nach dem ersten Test die Röhren ein.

Die Röhren in Aktion

Die Röhren in Aktion

Nun war ich sehr zuversichtlich ob des erfolgreichen Tests. Als Testlautsprecher verwendete ich 2 in Reihe geschaltete Autolautsprecher. Ich stellte (wie in der Anleitung beschrieben) noch diese Spannung an den Röhren mit dem BIAS Poti auf 35mV ein und dann folgte ein erster Test. Ich stöpselte den neuen Harley Benton G112 Vintage und meine Gitarre an und drehte dann ganz langsam das Volumenpoti im ersten Kanal nach rechts. Zunächst ein Schreck – es kam kein Ton… Natürlich hatte ich vergessen die Gitarre aufzudrehen 😉 Doch dann Ernüchterung: Der Sound war total kratzig, fast fuzzig und sehr leise. Ich testete weiter und schaltete dann in den 2. Kanal, um den Fehler irgendwie einzugrenzen. Es half nichts. Also nahm ich alles vom Strom, machte ich Fotos und fing an nach Hilfe im Forum zu schreien. Nun nahm ich mir den Schaltplan und fing an jeden einzelnen Wert zu messen und aufzuschreiben. Ganz am Schluß sah ich es dann: ein leeres Beinchen am V6 Röhrensockel. Konnte das sein? Ein Blick in den Bauplan und schon war alles klar: Es fehlte die Anodenspannung an V6… Was nun folgte war unbeschreiblich. Nach etwa 30h Lötarbeit drehte ich das Lautstärkepoti auf und es kam ein Klang aus dem Lautsprecher dass es mir eine fette Gänsehaut verpasste. Die nächsten Minuten muss ich sicherlich fett grinsend dort gesessen haben. Unbeschreiblich.

Was nun? Auf den Lorbeeren ausruhen? Nein. Wir haben noch reichlich zu tun. Es folgt noch das Gehäuse (Headshell) und die Fußschalteroption, doch dazu gibt es weitere Berichte!

Danke fürs Lesen. Hat es euch gefallen? Schickt mir ein Kommentar.

 

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Telekom Vertrag – ein Spießrutenlauf (Protokoll)

18.12.2013 – kurz vor Weihnachten: Ich beschließe beim Wechsel meines DSL Anbieters das Vergleichen aufzugeben und „auf Nummer sicher“ zu gehen, also greife ich zum Telefon und wähle die Bestellhotline der Deutschen Telekom. Dort besitze ich ja eh schon meine Telefonleitung und mein bisheriger Provider (1&1) mietete dort meine DSL Leitung. Sollte also alles glatt laufen – dafür zahle ich dann auch mal locker 10€ mehr im Monat, aber Hauptsache es läuft…

Nach einem recht freundlichen und auch kompetenten Beratungsgespräch beauftragte ich ein Komplettpaket aus Telefonanschluss und DSL Leitung plus eines WLAN Routers. Bearbeitungszeit: 5 Werktage, wegen Weihnachten evtl. etwas länger. Kein Problem: mein Vertrag läuft erst am 3.1. aus! Genug Zeit.

Montag 30.12.2013: Anruf bei der Telekom (Nachfrage Bearbeitungsstatus)
Ja, der Auftrag ist noch in Bearbeitung. Sollte in den nächsten Tagen alles eintreffen. Auf meine Frage, ob ich am 4.1. nahtlos wieder ins Internet kommen würde meinte man: Klar, rufen sie einfach an, sie bekommen dann eine Übergangskennung, falls ihre Unterlagen noch nicht da sein sollten.

Samstag 4.1.2014, 0:00Uhr – 1&1stellt das Internet ab (also meine Leitung…)

Sonntag Mittag (5.1.) – Anruf bei der Telekom,
Frage nach der Übergangskennung: „Sie haben ja nur einen ganz normalen Telefonanschluss bei uns, kein Internet“
Ja, richtig, da warte ich ja auch noch drauf. Nach kurzem Suchen im PC – da gäbe es tatsächlich einen Auftrag, der sehe etwas komisch aus, ich sollte mich am Montag ab 7:00Uhr melden, sie wolle dem Kollegen nicht dazwischen funken… Irgendwas sei da storniert!

Montag Vormittag (6.1.2014): Nachfrage Übergangskennung bei der Telekom
„Ja lieber Kunde, ihr Anbieter 1&1 hat uns leider die DSL Leitung noch nicht wieder zurück übertragen, wir arbeiten dran.“ Auf meine Frage, ob ich etwas tun könne: „Ja, rufen sie doch auch mal bei 1&1 an…“

Gesagt getan: Anruf bei 1&1:
„Ihre DSL Leitung gehört ja nicht uns, die gehört der Telekom, die müssen die auch wieder freischalten… darauf müssen sie wohl warten. Dies soll planmäßig am 7.1. geschehen.“

Diesen Zustand nennt man unter Fachleuten Provider -PingPong…

Dienstag, 7.1.2014, 13:30Uhr: Anruf bei der Telekom
„Wir haben bislang noch keine Kündigung ihres Anschlusses bei 1&1 bekommen, hat ihnen das niemand gesagt dass sie uns das schicken sollen???“
Auflegen, 2. Versuch:
„Ja, wir schicken Ihnen jetzt eine Übergangskennung raus. Ist ein PDF Dokument. Kommt in 3-10Minuten und den Zugangscode per SMS.“

Was nun? Ratet mal…

20 Minuten später: Anruf bei der Telekom – keine Zugangsdaten erhalten (weder eine Mail, noch eine SMS):
Support: „Geben sie mir bitte nochmal (!!! zum 3. Mal) ihre Mail Adresse und die Handynummer… oh, es gibt einen Fehler beim Rausschicken… oh, ein Kollege ist da noch im System und blockiert alles… ich versuche es im Laufe des Tages weiter. Bitte etwas Geduld…“

Mittwoch, 8.1.2014, 8:00Uhr – Anruf bei der Telekom
Ich: „Meine Zugangsdaten sind gestern nicht angekommen“
Support: „Doch“
Ich: „Nein!“
Support: „Moment, ich schau mal…. oh ja, anscheinend gab es ein Problem. Bitte geben Sie mir nochmal ihre Mail Adresse und die Handynummer (4. Mal!!!)“
Ich: „Wann bekomme ich dann meine Unterlagen und den Router?“ Support: „Das wird noch ein paar Tage dauern…“

5 Minuten später:
Siehe da, ich bin tatsächlich erstmal wieder im Internet. Nun mal sehen, wie lange es jetzt braucht bis der Router kommt und ich alles wieder nutzen kann. Ich halte euch auf dem Laufenden…

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CNC Maschinen und Technologien

Mit der elektronischen Methode zur Steuerung und Regelung von Werkzeugmaschinen wird der Technologielaie wohl zunächst einmal wenig anzufangen wissen, doch hierbei handelt es sich tatsächlich um eine äußerst faszinierende und praktische Technik, die mit Hilfe des so genannten CNC Modus durchgeführt wird. CNC ist eine Abkürzung und steht für den englischen Begriff Computerized Numerical Control. Auf Deutsch bedeutet dies nichts anderes als „computergestützte numerische Steuerung“. Die entsprechenden Maschinen werden als CNC Maschine bezeichnet, besonders bekannt ist die CNC Fräse, eine bis zu 5-achsige Maschine, die per Maschinensteuerung programmiert wird. Details zur Nutzung von CNC Maschinen und Sicherheitshinweisen hat RS Components in einer Grafik einfach und plausibel dargestellt: http://de.rs-online.com/web/generalDisplay.html?id=infozone&file=electrical/cnc-maschine

CNC
Bild von chuckoutrearseats 

Mit Hilfe modernster Steuerungstechnik werden komplexe Werkstücke mit der CNC Maschine hergestellt, was zum Beispiel eine sehr viel höhere Präzision und Geschwindigkeit bei der Fertigung garantiert, als wenn die Werkstücke per Hand oder einer anderen Maschine hergestellt und bearbeitet werden. Die moderne CNC Maschine arbeitet mit mehr als sechs Bearbeitungsachsen, weshalb sie besonders für die Serienfertigung ideal geeignet ist. Bedient werden muss die Maschine nur noch von sehr wenigen Personen. Sie ersetzt somit das Personal fast komplett, da sie selbst die Qualitätskontrolle mit Hilfe einer vollautomatischen Steuerung selbst übernimmt, genau wie die Überwachung von Werkzeugverschleiß und anderer Schäden. Je nach Steuerungsform wird die Fertigung auf unterschiedliche Art und Weise durchgeführt, wobei die Punktsteuerung, die Streckensteuerung und die Bahnsteuerung die am häufigsten verwendeten Formen sind.

Bei der Punktsteuerung wird nur der Endpunkt der Bewegung festgelegt. Dieser wird daraufhin von der Maschine auf schnellstem Weg angefahren. Die Verfahrgeschwindigkeit kann bei dieser Steuerungsform nicht eingestellt werden, da die Antriebe einfach so schnell laufen wie es geht. Die Streckensteuerung sieht da schon ein wenig anders aus, denn zur normalen Punktsteuerung wird noch eine zusätzliche steuerbare Bewegungsgeschwindigkeit hinzugefügt. Allerdings wird diese Form heutzutage kaum noch verwendet und wenn dann nur bei kleinen und spezialisierten Maschinen. Wenn es um beliebige Verfahrbewegungen gehen soll, wählt man die Bahnsteuerung als Steuerungsform. Sie wird von mindestens zwei Achsen gleichzeitig geregelt und ist unter anderem für die Steuerung der CNC Fräse zuständig (mehr dazu auf: http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%A4sen#CNC-Fr.C3.A4sen).

So ist das Fräsen komplexer Konturen durch die Erfindung der CNC Fräse zu einer Leichtigkeit geworden, wozu auch der Bereich des 3D Fräsens gehört. Die CNC Fräse wird über eine Maschinensteuerung programmiert, die dafür sorgt, dass die Achsen einzeln oder gleichzeitig mit Vorschüben geregelt werden können. Glasmessleisten sind dafür verantwortlich, die Verfahr-Wege zu messen. Vorsicht ist jedoch dann geboten, wenn Menschen mit einer solchen Fräse zu tun haben. In riskante Situationen sollte man sich mit einer solchen Maschine besser gar nicht begeben, doch ein gewisser Grad an Menschenverstand und Aufmerksamkeit sollte verhindern, dass ein Unfall überhaupt in Frage kommt. Notausschalter und Schutzschilder sind außerdem dafür zuständig, dass den mit der Maschine Arbeitenden nichts passieren kann. Gerade wenn man auf regelmäßiger Basis mit einer solchen Maschine zu tun hat, sollte man allerdings nicht in eine Routine verfallen, denn Vorsicht ist immer geboten. Das Übersehen von Fehlerquellen oder das Überlesen von Handlungshinweisen darf in diesem Fall nicht passieren.

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Lytros Lichtfeldkamera: Fokussieren unnötig!

Das amerikanische StartUp Unternehmen „Lytro“ bringt am 15. Juli auch in Deutschland seine Lichtfeldkamera heraus. Die Technik der Kamera erlaubt es dem Fotografen, jedes digitale Bild nachträglich im Fokus zu verändern und selbst die Perspektive zu ändern. Möglich macht dies die Aufnahmetechnik, bei der nicht nur Bildpunkte, sondern komplette Lichtstrahlen samt deren Richtung im Raum aufgezeichnet werden.

Lichtfeldkamera von "Lytro"

Lichtfeldkamera von „Lytro“ (Quelle: dpa)

Das kleinste Modell mit 8GB Speicher beginnt bei 479€. Das größere Modell mit 16GB (reicht für etwa 750 Bilder) kostet 579€. Die Kameras können per WLAN Fotos an die passende iPhone App übertragen. Die Bilder haben alle ein Format von 1080 x 1080 Pixel. Es gibt eine eigene Plattform auf www.lytro.com

Mehr Infos und erste Testergebnisse: HIER!

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