Wirtschaftswissenschaften Studium – Die Entscheidung

Irgendwann im Leben stellt man plötzlich fest: Huch, jetzt bist du 33.. ach ne, 34… 35 – verdammt! Selbstverständlich hast du einiges sowohl beruflich, als auch privat vorzuweisen, doch um sich schön auf den Lorbeeren auszuruhen, dafür reicht es noch nicht. Jetzt noch mal was ganz anderes machen kommt nicht in die Tüte, denn es ist ja eigentlich alles gut. Was passiert aber nun, wenn du mal älter bist, habe ich mich gefragt? Irgendwann (in ferner Zukunft), möchte man sich ja vielleicht auch mal aus dem operativen Geschäft zurückziehen und eher in beraterischen Positionen tätig sein. Wirst du dann deine ganze Erfahrung, die du als selbstständiger Unternehmer gemacht hast, überzeugend und gewinnbringend ans Volk bringen können? Zählen dann die vielen Jahre Know How, die du angesammelt hast? Meine bisherige Erfahrung sagt mir: Nein! In Deutschland brauchst du für alles eine nachgewiesene Qualifikation, ein Schein, einen Abschluss, eine Urkunde. Erst wenn du deine Visitenkarte ausdrücklich mit einem offiziellen Titel schmücken kannst, werden Sie dir deine Kompetenz auch abkaufen.

Na gut. Welche Möglichkeiten habe ich nun? Eine Ausbildung als Trainer? Kommt aus zwei Gründen nicht in Frage – erstens: es kollidiert zeitlich mit meiner jetzigen Tätigkeit, und zweitens: Die Preise für eine solche Ausbildung sind doch wirklich astronomisch. Zumal man als Trainer ja wirklich auch nur sehr begrenzt einsetzbar wäre. Bleibt noch ein Studium – möglichst in Teilzeit, dann kann man die Freiräume, die man sonst mit Fernsehen und unnützen Dingen verbracht hat, doch dann sinnvoll ausfüllen.

OK, ein Studium soll es also sein. Aber was? Beim Vergleichen mehrerer Studiengänge passte mir ein Studiengang perfekt ins Bild: WiWi, Wirtschaftswissenschaften. Da ist alles drin, was man für die Zukunft brauchen kann. In Teilzeit per Fernstudium an mehreren Unis studierbar – perfekt! Ich verglich also mehrere Fernuniversitäten und stellte dabei schnell ernüchtert fest – ein Studium an einer privaten Einrichtung kommt finanziell nicht in Frage. Um die 13.000€ sollte da die Ausbildung im Schnitt kosten – bis zum Bachelor. Wenn du dich aber einmal auf gewissen Webseiten herumtreibst und du dort Informationen anforderst, wirst du danach tagelang mit zentimeterdicken Umschlägen bombardiert, dass der Postbote seine wahre Freude an dir hat. Mit weniger Papier, wäre das Studium dort sicher wesentlich günstiger. So kostete meine Recherche sicherlich den einen oder anderen Quadratmeter Urwald.

Glücklicherweise haben wir in Deutschland eine staatliche Universität, die diesen Studiengang ebenfalls anbietet – die Fernuni in Hagen. Für einen Bruchteil der Kosten einer privaten Uni kann man dort in 9 Semestern (Teilzeit) zum „Bachelor of Science Wirtschaftswissenschaften“ heranreifen. Die Entscheidung fiel um die Jahreswende. Die Einschreibeprozedur ging ziemlich leicht (ein paar Seiten Formular mussten ausgefüllt werden) und bereits ein paar Tage darauf bekam ich Post mit meinen Studentenunterlagen, wie Ausweis, Matrikelnummer, Zugangsdaten zum Hochschulnetzwerk usw. Nun war ich also wieder mal Student in Spe (offizieller Beginn ist der 1.4.2015).

Im nächsten Beitrag geht es um die ersten Tage als angehender Student und um den Mathe Vorbereitungskurs…

Was kostet ein Stau?

Heute Morgen war ich auch mal wieder fällig: Auf meiner Haus- und Hofstrecke, die ich mindestens 3x die Woche fahre, stand ich plötzlich und ohne Vorwarnung durch Radio oder Navi im Stau. Für manche unter euch ist das sicherlich der Normalzustand und wiederholt sich täglich neu, aber auf meiner Strecke kommt das höchst selten vor. Natürlich plane ich deshalb auch einen möglichen Stau nicht unbedingt mit ein. So kam es, wie es kommen musste – ich verspätete mich zu meinem ersten Termin an diesem Morgen – zwar nur ein paar Minuten, aber immerhin, bin ich doch sonst grundsätzlich sehr pünktlich, oder auch ein wenig früher da.

Image: Autobild.de

Image: Autobild.de

Nun saß ich da im Auto und fing an nachzudenken – was kostet eigentlich ein Stau? Was bedeutet das für die Volkswirtschaft, wenn Hunderte Autos minutenlang aufgehalten werden? Ich fing an zu rechnen:

Wie viele Autos stehen hier wohl gerade mit mir im Stau? Rechnet man einen Kilometer durch eine durchschnittliche Wagenlänge plus Abstand zum Vordermann, so kommt man auf ca. 240 Autos pro Kilometer und Spur. Auf meiner Strecke ist die Autobahn 3 Spurig. Nehmen wir also an, die 2 linken Spuren stehen voll mit PKW, wären das dann 480 Autos pro Kilometer Stau. LKW können wir – großzügig überschlagen – mit etwa 40 pro Kilometer rechnen. Das Institut für Verkehrsforschung gibt die durchschnittliche Besetzung in einem PKW mit 1,5 Insassen an. Das macht dann also (480 x 1,5 =) 720 PKW Insassen und etwa 40 LKW Fahrer(-innen), also 760 Personen pro Kilometer Stau!

Wie kommen wir also nun auf die Kosten? Mein Stau hat im Endeffekt „nur“ 10 Minuten Verzögerung ausgemacht und deshalb wollte ich das mal anhand dieses Beispiels rechnen. Die Allermeisten, die morgens über die Autobahn fahren, sind dort sicherlich beruflich unterwegs, oder haben zumindest ein Arbeitsverhältnis, um sich ein entsprechendes Fahrzeug leisten zu können. Laut Internetrecherche verdient ein Arbeitnehmer in Deutschland im Durchschnitt 3689€ pro Monat (incl. Zulagen). Bei einer 40 Stunden -Woche und 4 Wochen im Monat komme ich auf einen Stundenlohn von 23€. Kraftfahrer kommen hier ca. auf 9€. Das bedeutet für meinen Stau:

720 PKW Insassen x 23€ / 6 (um auf 10 Minuten zu kommen) = 2760€
40 Kraftfahrer x 9€ / 6 = 60€

Summe: 2820€ pro Kilometer Stau alle 10 Minuten!

Nun sind wir ja noch lange nicht am Ende der Rechnung. Eine weitere Studie fand heraus, dass der Stop and Go Verkehr im Stau ca. 1,88 x mehr Kraftstoff verbrauchen lässt als bei normaler Fahrt. Laut ADAC verbrauchen wir im Mittel etwa 6,9 Liter auf 100km. Im Stau wären das dann 12,9L auf 100km. Pro Kilometer Stau also (720 x 0,129 =) 92,88L. Mit den LKW (ca. 12L pro KM Stau) wären wir dann bei ca. 105L Kraftstoffverbrauch. Rechnen wir hier nun ca. 1,20€ (Diesel und Benzin zusammen) x 105 kommen wir auf weitere 126€, macht also bereits 2946€.

Laut Internetrecherche stehen wir Durchschnittsbürger pro Jahr etwa 38 Stunden im Stau! Das macht also ca. 874€ bei normalem Verdienst für jeden Bürger aus. 2013 gab es insgesamt 830.000km Stau auf deutschen Autobahnen. Das sind also pro 10 Minuten 2.445 Milliarden (!!!) Euro und die meisten Staus dauern länger als 10 Minuten…

Nicht mit eingerechnet sind:

– beim Chef antanzen müssen („Warum sind Sie zu spät?“)
– sich bei jemandem entschuldigen
– wichtige Termine verpassen
– Anti -Stress und Yoga Kurse wegen Staufrust
– unnötige Übernachtungen für Fernfahrer
– …

Denke aber immer dran – es ist besser mitten im Stau zu stehen, als ganz vorne… („…du stehst nicht drin, du bist der Stau!“ – Fanta 4, Gebt uns ruhig die Schuld)

Über Kommentare würde ich mich wie immer freuen!

Anzeige: Apps zum Thema Sport – Passives Sporttreiben im Winter

Während man sich im Sommer meist tatkräftig und fit fühlt, ist der Winter eher als die gemächliche von den Jahreszeiten zu beschreiben. Zum einen wird es draußen immer kälter und man hegt vermehrt den Wunsch danach, drinnen im Warmen zu bleiben, zum anderen ist der deutsche Winter für ziemlich gutes Essen bekannt. Doch eine allzu große Schande ist es nicht, im Winter ein paar mehr Pfunde anzusammeln, schließlich zeigt man eher selten nackte Haut und irgendwie schafft man es ja meist doch, im Frühjahr die schlimmsten Fettpolster wieder abzutrainieren, bevor es das erste Mal an den Strand geht. Wenn man sich im Sommer also eher auf Apps konzentriert, die einem beim Training helfen, so kann man den Winter ruhig auch mal dazu nutzen, eher passiv an das Thema Sport heranzugehen. Eine riesige Auswahl an Apps gibt es hierfür ohne Frage.

Wetten und Neues aus der Welt des Sports

Wer sich nicht nur für Neuigkeiten aus dem Bereich des Sports interessiert, also zum Beispiel für die aktuellen Fußballergebnisse, den Ausgang von Wintersportevents oder ähnlichem, sondern gerne auch darauf setzt, wer am Ende ein Turnier oder Spiel für sich entscheiden wird, ist mit der App von bet365 gut bedient. Hier hat man nämlich die Möglichkeit, Einsätze der unterschiedlichsten Art zu tätigen und sich somit auch für mehrere Sportarten auf einmal zu interessieren. Ob Fußball, Eishockey oder Tennis Wetten, es kommt ganz darauf an, auf welchem Gebiet man die Quoten beeinflussen möchte. Nebenbei wird an trotzdem mit allerlei Informationen versorgt, was es gerade Neues gibt. So erfährt man, wie man seinen Einsatz vielleicht nochmal überdenken sollte.

Am Flugrennen teilnehmen

Fans des Renn- und Motorsports werden sich freuen zu hören, dass auch sie per App ganz auf ihre Kosten kommen, und zwar, indem sie selber (am Smartphone) aktiv werden. Es handelt sich um ein Arcade Racing Game mit dem Namen Red Bull Air Race. Besonders diejenigen, die sich für Flugzeuge interessieren, können aufhorchen, denn spielen kann man eine ganze Reihe an Luftrennen, bei der auch am Mobilgerät hohe Konzentration gefragt ist, um in der Luft zu bleiben und am Ende das Rennen zu gewinnen. Man tritt gegen 23 andere Piloten an und versucht dabei, sich den Weltmeistertitel zu holen. Komplikationen und eingebaute Schwierigkeiten dürfen auf dem Weg nicht fehlen, doch mit der Zeit bekommt man Übung und schafft es vielleicht sogar, nach ein paar Anläufen als Sieger ins Ziel zu fliegen.

Die aktuellen Spiele auf dem Smartphone angucken

Andere wiederum sind gar nicht unbedingt darauf bedacht, sich persönlich zu beteiligen. Anstelle von Spielen oder Wetten gucken sie sich einfach nur gerne Spiele an. Mit der SkyGo App zum Beispiel kann man auch von unterwegs aus verschiedene Spiele ansehen, darunter Bundesliga Partien oder Champions League Spiele. Das ist besonders dann praktisch, wenn man ein Spiel ansonsten verpassen würde, nur weil man gerade unterwegs oder anderweitig verhindert ist. Man braucht also keinen Fernseher mehr, um beim Fußball auf dem Laufenden zu bleiben. Solange man das Smartphone dabei hat und Internet empfängt, hat man das Glück auf seiner Seite.

VideoBlog: „Was tun gegen Mückenstiche?“

Hier die neuste Folge meines Videoblogs zum Thema:

„Was tun gegen Mückenstiche“
Sommerzeit ist Mückenzeit. Jeder von uns wird hin und wieder von diesen nervigen Tierchen gestochen. Was man tun kann, wenn es einen erwischt hat, zeigt dieses Video. (hilft auch gegen Wespenstiche, Bienenstiche und weitere…)

Viel Spaß beim anschauen – und abonnieren nicht vergessen…

 

Anzeige: Über die Konsequenzen vom Surfen im Schlafzimmer

Wir tippen und schauen und schreiben und lachen und kommentieren. Jeden Tag und oft über viele Stunden. Ob Facebook, Twitter oder andere soziale Netzwerke, chatten mit alten Bekannten, Online Games oder aber die letzte verpasste Folge unserer Lieblingsserie, die Deutschen werden immer flinker beim Surfen im Netz. Doch warum wollen wir stets online sein und vor allem: woher nehmen wir die ganze Zeit?

Bild-Credits: Image courtesy of photostock / FreeDigitalPhotos.net

Bild-Credits: Image courtesy of photostock / FreeDigitalPhotos.net

In den letzten 5 Jahren hat sich ein Trend entwickelt, der jeden 3. deutschen Bundesbürger in seinen Bann gezogen hat: dank Smartphones, Tablets, und anderen internetfähigen mobilen Geräten, wird es zunehmend einfacher, immer und überall noch mal schnell den letzten Kommentar des kürzlich geposteten Fotos zu kontrollieren, eine Email zu beantworten oder ein kurz noch bis zum nächsten Level ein Online Spiel zu spielen. Man muss ja schließlich immer auf dem Laufenden sein. Da muss man natürlich Abzüge machen. Und das geschieht nirgends anders als im heimischen Schlafzimmer. Auch in den USA sind Tablets und Co. nicht mehr wegzudenken: über die Hälfte der Amerikaner spielt im Bett. Auch das Wohnzimmer ist ein beliebter Ort des Spiels und Spaßes. Meist wird sich mit Online Spielen, wie z.B. verschiedenen Casino Spielen, auf Casino-Basis.com gibt es einen Überblick, oder Denkspielen wie Angry Birds vergnügt, was die Entwickler von Spielekonsolen beunruhigt, da Online Spiele eigentlich als Überbrückung von z.B. Wartezeiten konzipiert waren, mittlerweile aber fast jeder Smartphone-Nutzer diesen kleinen, aber feinen Spielchen verfallen ist.

Eine Umfrage des unabhängigen Preisvergleichsportals schlaubi.de hat ergeben, dass etwa 14 Millionen Bundesbürger jede Nacht im Schnitt 1 Stunde und 15 Minuten weniger Schlaf bekommen, dafür aber genau wissen, wo die Freunde die Nacht über gefeiert haben. Das hört sich noch gar nicht so tragisch an, wenn man aber überlegt, dass uns in einem Jahr dann 455 Stunden Schlaf fehlen, kann man schon mal ins Grübeln kommen. Wo früher erzählt wurde, was man den Tag über erlebt hat, wird heute über das lustige Video mit 5000 „gefällt mir“ gelacht und der Partner nickt zustimmend. Die Kommunikation bleibt dabei jedoch auf der Strecke, wie 22% der Befragten zugab. Und für 20% leidet sogar erheblich das Sexleben darunter. Noch erschreckender: 9% der Befragten haben angegeben, dass sie ihr Tablet oder Smartphone getrost gegen ihren Partner eintauschen würden. Das ist schon bedenkenswert oder?

Was macht es aber so attraktiv, dass viele sogar auf ein nettes Stelldichein mit dem geliebten Partner verzichten würden? Beinahe ein Drittel der Befragten würde am liebsten Tag und Nacht online sein, um immer mit allem und jedem auf dem letzten Stand zu bleiben. Ein weiteres Drittel könnte ohne Probleme im Bett auf diese kleinen Wundergeräte verzichten, die Macht der Gewohnheit ist jedoch stärker. Ein kleiner Rat also: wenn abends das Video vom verrückten Schimpansen einfach nicht lädt, weil über 10 Millionen weitere User gerade im Netz herumirren, einfach mal das Gerät ausschalten und sich von seinem Partner erzählen lassen, wie er oder sie heute der verhassten Kollegin mal so richtig die Meinung gesagt hat…

Vessyl – Getränketracker

Seit einiger Zeit sind Sporttracker, Fitnessarmbänder, Fitness APPs und Sleep Tracker absolut im Trend. Sie überwachen wann wir uns im Schlaf drehen, wie viele Schritte wir pro Tag machen und warnen uns – wenn wir mal faul auf der Couch liegen – vor den ungesunden Folgen von zu wenig Bewegung.

Als Begleiter beim Sport, um den Puls zu überwachen und später in einer Sport -APP den Verlauf von Puls zu gelaufener Strecke zu vergleichen, ein nettes und vielleicht auch nützliches Gimmick, welches mich zumindest zu mehr Sport motivieren kann.

Die Anwendungsgebiete der neusten Tracker Erfindung jedoch erschließt sich mir noch nicht ganz: Vessyl – ein Trinkgefäß, welches für mich erkennt, was ich trinke. Also: Ich fülle Wasser ein und Vessyl sagt mir nach kurzer Analyse: „Water“. Gut – hätte ja auch was ganz anderes sein können…

Credits: www.myvessyl.com/

Credits: www.myvessyl.com

Der Erfinder wirbt damit, sein Vessyl würde Zucker, Fett, Protein, Koffein usw. erkennen können. Anhand dieser Daten wird mir dann in der dazu gehörigen APP angezeigt, ob ich unterwegs nun Coca Cola oder Pepsi hatte, wie viele Kalorien ich heute trinkend zu mir genommen habe und ob ich heute gut schlafen werde (Koffein). Natürlich soll mir Vessyl auch beim Sport helfen, genug zu trinken und die Proteinmenge zu überwachen.

Im Werbevideo füllen die Probanten dann brav ihren Kaffee und das abendliche Bier in das Plastikgefäß (welches dann sofort meldet: „Beer“), doch seinen wir mal ehrlich: möchte ich demnächst im Coffeeshop meinen Vessyl abgeben oder mein leckeres Faßbier im Bierzelt aus diesem Plastikbecker genießen? Möchte ich unterwegs jeden Schluck Wasser, der ja in der Flasche wegen der Kohlensäure ganz gut aufgehoben wäre, erst in das Vessyl schütten, obwohl gerade eben dort noch Kaffee drin war?

Ich sag mal so: Ganz nette Idee, aber nicht wirklich sinnvoll. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

Filmkritik: Transformers – Age of Extinction

Zunächst muss ich sagen: Ich bin ein absoluter Transformers Film Fan! Schade nur, dass ich gestern wirklich enttäuscht aus dem Kino rausgegangen bin…

Mein erster Kritikpunkt: Nach 3 bisher guten Filmen den Reihe, hat man die Effekte bereits zu genüge gesehen – es wird kaum etwas Neues geboten. Alles wirkt so abgegriffen und die Special Effects, die beim 1. und 2. Teil noch Gänsehaut verursachten, bewirkten jetzt nur noch ein müdes Gähnen.

Die Auswahl der Schauspieler hatte zwar für beide Geschlechter etwas zu bieten, sorgte aber dennoch nicht für eine viel ernsthaftere Story, als die Teile zuvor.

Mein größter Kritikpunkt: Die Story geht hinten und vorne nicht auf, ist flach und voller logischer Fehler. Dabei böte sich durch die Charaktere doch so viel Potenzial. Tessa Yeager (Nicola Peltz) hätte doch sicherlich das Zeug dazu gehabt, durch ein paar geniale Basteleien (von ihrem Vater gelernt, so hatte es die Story ja vorbereitet) das Alienschiff zu sabotieren, oder einen kleinen Virus zu programmieren, der dann das Genom der gekaperten Decepticon Bots im letzten Moment zerlegt hätte. Aber nein: Optimus Prime (der sich zu Beginn des Film, total zerstört, mal eben aus dem Nichts komplett neu erfindet) zaubert natürlich mal wieder irgend eine tolle Superkämpfertruppe aus dem Alien-Hut, die eher an Godzilla als an Transformers erinnerte. Tessa selbst mimt die tapsige Blondine, die von einem Schlamassel ins nächste gelangt.

Story Fehler: Joshua Joyce (Stanley Tucci) erfindet aus dem Metall Transformium eine neue Generation von Transformers und verbessert diese sogar. In der ersten Schlacht dieser Bots überragen diese mit ihrer neuen Technik, indem sie sich wie aus dem Nichts in kleine Würfel zerlegen und wieder zusammensetzen können. In der Endschlacht ist von dieser Technologie dann nichts mehr zu sehen, so dass T-Rex und Co sie einfach zerbeißen können.

Noch eine Sache, die mir aufgefallen ist: Shane Dyson (Jack Reynor) spielt den Freund von Tessa, der zunächst von Papa Cade Yeager (Mark Wahlberg) nicht gerade begeistert angenommen wird. Dazu stellt er sich noch als ziemlicher Feigling und Tollpatsch heraus (z.B. ergibt er sich mitten im Kampf und verliert seine Alienwaffe) und trotzdem findet Papa ihn am Ende total super. Klar, er ist Rennfahrer und hat mit seinen Fahrkünsten zweimal für eine gelungene Flucht gesorgt, aber mir kam es so vor, als seien wichtige Teile seiner Story nachträglich herausgeschnitten worden.

Insgesamt kam es mir so vor, als hätte man diesen Film, trotz Null Ideen, unter Druck mal eben produzieren müssen.

Schade…

Link zu den Schauspielern!

Erste Erfahrungen mit Ableton Live

Nachdem ich nun ein paar Stunden mit Ableton Live herumgespielt und mir diverse Youtube Videos und Tutorials angesehen habe, fängt die Sache an mir Spaß zu machen.

Ableton live in Aktion

Ableton live in Aktion

Aktuell habe ich nur mein Keyboard / Synthesizer (Yamaha XW-P1) als Midi Keyboard angeschlossen, aber bald werde ich mich mal an wirklich echte Audiospuren wagen. Mein erstes Lied habe ich einfach mal bei Soundcloud hochgeladen:

„Heated Dancefloor“ von Dennis Deutschmann auf Soundcloud

Bin mal gespannt, wie es euch gefällt.

Bis bald, Dennis

Anzeige: Wie viele Informationen sammeln Social Networks über uns?

Es ist schon interessant zu beobachten, wie sich die Welt um uns herum verändert und weiterentwickelt. Schon immer strebte der Mensch nach Höherem, nach Neuerungen und Fortschritt. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich unser Lebensstil stark verändert, was vor allem auf den technologischen Fortschritt zurückzuführen ist. Dank dem World Wide Web können immer mehr Dinge bequem von zu Hause aus erledigt werden. Man muss nicht mehr vor oder nach einem langen Arbeitstag stundenlang Schlange bei der Post stehen oder aber die halbe Stadt durchqueren, um das passende Geburtstagsgeschenk zu finden, man kann mit Freunden und Bekannten chatten, Fotos und Videos online teilen… Aber hegt dieser Fortschritt auch Gefahren? Wie viel geben wir wirklich über uns preis, wenn wir unbesorgt im Internet surfen?

Image courtesy of adamr / FreeDigitalPhotos.net

Image courtesy of adamr / FreeDigitalPhotos.net

Über 1 Milliarde Nutzer weltweit. Die Zahlen sprechen für sich. Facebook ist eines der bekanntesten sozialen Netzwerke der Welt und soll mittlerweile 100 Milliarden Dollar wert sein. Moment mal, wenn es aber kostenlos ist, woher kommt dann dieses ganze Geld? Natürlich vom Verbraucher, für all die kleinen Features und kostenlose Dienste bezahlen wir mit unseren Daten, die wir meist ohne Bedenken auf verschiedensten Webseiten eintippen, sei es im Facebook, beim Spielen in einer Online-Spiel-Community oder beim Online-Dating auf Portalen wie z.B. First Affair ein. Dabei hinterlassen wir aber immer eine Datenspur, und genau diese wird dann zu Werbezwecken genutzt. Dieses Sammeln von persönlichen Daten, auch Data Harvesting genannt, wird vor allem durch Facebookprofile und Google Konten erleichtert. Auch die Cookies, kleine Textdateien, die Aufschluss über unsere Gewohnheiten und Vorlieben geben, werden gerne genutzt, um zielgerechte Werbeangebote an potenzielle Kunden zu versenden. Portofrei und natürlich maßgeschneidert. Gegen Cookies kann man sich glücklicherweise auch wehren. Es ist zu beachten, dass hier die Gefahr der Kaufsucht und hoher Verschuldungen vollkommen ignoriert wird. Ob dies ethisch vertretbar ist, bleibt offen, denn der Profit der einzelnen Unternehmen steht hier an erster Stelle, schließlich geben wir unsere Daten ganz freiwillig preis.

Die Werbeindustrie nutzt also ganz bewusst unsere Daten, um Aufschluss über unsere Kaufgewohnheiten zu erhalten und ein dementsprechendes Käuferprofil zu erstellen. Doch abgesehen von der oftmals lästigen Werbung kann es schlimmer kommen: beim Surfen im Internet hinterlassen wir einen digitalen Schatten. Dieser Schatten gibt Aufschluss über unsere Vorlieben, Gewohnheiten, Orte, die wir besucht haben, Personen, die wir kennen, Bücher, die wir lesen, Konzerte, auf denen wir teilnehmen, Schulen, Universitäten, die wir besucht haben, Unternehmen, in denen wir gearbeitet haben, wo wir unseren letzten Strandurlaub verbracht haben und vieles mehr. Eben alles, was wir der Welt zeigen möchten. Oder vielleicht auch nicht, denn das Internet vergisst nicht so schnell, viele Daten wirren jahrelang durch das Netz und könnten womöglich dazu führen, dass man seinen ersehnten Traumjob nicht bekommt, weil die Fotos vom Junggesellenabschied unserem potenziellen Chef wohl nicht besonders gefallen haben.

Doch warum verraten wir so viele Informationen über unser Privatleben? Oft fühlen wir uns einsam und der Kontakt, wenn auch virtuell mit vielen verschiedenen Menschen hilft uns, uns besser zu fühlen. Einige unserer Freunde oder Familienmitglieder leben weit entfernt und wir möchten mit ihnen unser Leben trotzdem zumindest virtuell teilen. Im Grunde ist dies eine gute Sache, man sollte sich aber immer darüber bewusst sein, dass das Leben in der realen Welt nicht zu ersetzen ist, denn welcher Computer kann schon den Augenblick ersetzen, in dem uns das erste Mal unser Traumprinz/Traumprinzessin angelächelt hat?

Ungerechtigkeit beim Elterngeld

Nun da bei uns bald Nachwuchs angesagt ist, haben wir uns folgende Frage gestellt: Wie verhält sich die Wahl der Steuerklasse auf das später zugesprochene Elterngeld? Die Antwort ist einfach: Sehr ungerecht!

Nun zum Versuch einer Erklärung:

Da ich Selbstständiger bin und wir am Ende des Jahres nicht Unmengen an Steuern nachzahlen wollen, haben wir für meine Frau die Steuerklasse 5 ausgewählt. Dadurch bekommt sie monatlich von ihrem Angestelltengehalt deutlich weniger, aber wir zahlen beim Jahresabschluss nicht so viele Steuern nach! Summa summarum kommt es bei jeder Steuerklasse am Ende auf das Gleiche heraus. Wir haben also dadurch nicht einen Cent mehr oder weniger auf dem Konto (auf das ganze Jahr hin gesehen).

Nun wird zur Berechnung des Elterngeldes aber nicht der Bruttolohn zur Grundlage genommen, sondern der Nettobetrag – das ist ja der Betrag, der monatlich nach Steuern auf dem Konto landet. Dies bedeutet, dass wenn wir für meine Frau rechtzeitig die Steuerklasse 3 ausgewählt hätten (zur Erinnnerung: Das Jahreseinkommen bleibt gleich), würde das Elterngeld deutlich höher ausfallen. Ist das logisch???

Um nun das sogenannte „Steuerklassen -Hopping“ (also das ständige Wechseln der Klassen zum Ausnutzen der diversen Vorteile einer jeweiligen Klasse) zu vermeiden, gibt es die Regel, dass der Klassenwechsel schon mindestens 8 Monate vor dem Geburtstermin stattgefunden haben muss, sonst zählt der Wechsel nicht. Wenn man – mit diesem Wissen bewaffnet – schon kurz nach der Schwangerschaftsdiagnose zum Amt rennt, dem könnte also schon eine wenig verfrühte Geburt einen Strich durch die Rechnung machen.

Warum nimmt man nicht den Betrag des letzten Jahresabschlusses zur Berechnung? Wo ist da der Sinn? Tut mir leid, das kann ich nicht nachvollziehen.

EDIT (5.5.2014):

Anscheinend gibt es seit 2013 eine Änderung im Gesetzt. Ab sofort wird vom Bruttolohn ein Pauschalbetrag herunter gerechnet. Ist das dann damit wieder fair? Ich denke ja…

Infos z.B. hier!

Ich freue mich auf eure Kommentare.