Abnehmen – die Neujahrsdiät

Gute Vorsätze haben wir alle – besonders jetzt im neuen Jahr 2009. Sicherlich mit unter den Top Vorsätzen, wie „mit dem Rauchen aufhören“, stehen Abnehmen und mehr Sport treiben. Deshalb werden die Gewinner im Januar sicherlich die Fittnessstudios und Diätanbieter sein. Doch braucht es wirklich diese ganzen Diäten wo man entweder auf alles Leckere verzichten muss, oder nur noch Kalorien zählt? 

Es gibt ein paar ganz einfache Regeln, die einen guten Erfolg versprechen und trotzdem nicht allzu viele Opfer erfordern:

1.) Fange JETZT an! Kein Aufschieben, keine letzte Sünde bevor es „losgeht“, nicht noch einmal in die Pommesbude und die Reste von Weihnachten müssen auch nicht gegessen werden.

2.) Einer der größten Fehler, den viele Leute machen ist aufessen. Auch ich wurde noch so erzogen, dass man ja bitteschön seinen Teller leer essen muss (sonst gibt es schlechtes Wetter – hehe). Aber warum? Nur weil es sonst evtl. weggeschmissen wird? Soll ich mich denn überfressen und mit ungesungen Kilos belasten, nur um nichts wegzuwerfen? Genau das tun viele. Da haue ich mir lieber die ganzen Schokoladenreste von Weihnachten in mich rein, als es wegzuschmeißen? Auch wenn ich damit noch ein Kilo zulege und es eine Ewigkeit dauern wird, bis ich es wieder loswerde? Das ist doch eigentlich unlogisch. Also: wenn  ich satt bin, bin ich satt – auch wenn es noch so lecker ist! Der Mülleimer nimmt nicht zu, ich schon.

3.) Das Richtige zur richtigen Zeit essen.
Morgens ausgiebig Frühstücken, am besten Müsli oder Vollkornbrot. Dabei muss auf nichts verzichtet werden. Man sollte sich aber im Klaren sein – wer Süßes zum Frühstück bevorzugt (Zucker, Marmelade, Nutella…), der wird es schwerer haben abzunehmen, weil dies nur Heißhungerattacken fördert.
Mittags eine vollwertige Mahlzeit – am besten selber gekocht. Hier sollten Lebensmittel, wie Kartoffeln, Nudeln oder Reis mit Gemüse und auch Fleisch kombiniert werden. Je weniger Fett die Mahlzeit enthält, desto besser. Fleisch und Soße sind dabei die gröten Fettfallen. Tomatensauce zum Beispiel hat häufig wenig bis kein Fett.
Nun der wichtigste Schritt: Abends weitgehend auf Kohlenhydrate verzichten! Die ist wohl das Schwierigste an dieser Methode. Das bedeutet: Kein Brot, kein Zucker, kein Müsli. Man muss sich schon ziemlich umstellen. Was kann man abends essen? Quarkspeisen  enthalten ganz wenig bis keine Kohlenhydrate (Obst ist tabu). Selbst gemachtes Tzatziki, Sourcreme, Kräuterquark mit Gemüse (keine Karotten, weil viel Zucker), Fisch oder Fleisch ist abends erlaubt. 
Wenn man sich an die oben genannten Dinge hält, bekommt man schon nach kurzer Zeit keine Hungerattacken mehr.

4.)  Trinken!
Damit der Körper richtig funktioniert, braucht er Wasser. Genau das geben wir ihm. Mindestens 2 Liter am Tag und zwar in Form von……. Wasser! Tut euch selbst den Gefallen und verzichtet auf süße Getränke aller Art. Diese Süßgetränke sind eine der wichtigsten Gründe dafür, dass wir alle immer Fetter werden. Darunter zählen übrigens auch alle Light Getränke!!!

5.) Die drei „S“: Sport, Sport, Sport!
Der einfachste und effektivste Weg das Abnehmen zu unterstützen ist Sport. Man kann zwar ohne Sport auch abnehmen, wird aber nie sein neu gewonnenes Gewicht halten können. Merke – ohne Sport = Jojo Effekt.
Ein Sportprogramm muss aus 2 Einheiten zusammengesetzt sein: Muskelaufbau und Ausdauertraining. Beim Muskelaufbau gibt man dem Körper die Möglichkeit dauerhaft mehr Kalorien zu verbrennen – man nimmt dann nicht mehr so schnell zu. Das Ausdauertraining sorgt dafür, dass man die ungeliebten Fettpfunde los wird. Toller Nebeneffekt: gestärkte Muskeln bedeuten mehr Lebenswert, weniger Rückenschmerzen, kleineres Risiko für Bandscheibenvorfälle etc. Eine gute Ausdauer ist gut fürs Herz- Kreislaufsystem und für das allgemeine Wohlbefinden. 
Im Fittnessstudio findet man die optimalen Möglichkeiten um ein ganzheitliches Sportkonzept durchzuführen. Kompetente Mitarbeiter sollten euch beraten können. Ich werde aber dazu noch mal einen Bericht schreiben. Als Faustregel gilt: 3 x pro Woche Sport ist gut (mindestens jedoch 2 x). Ausdauertraining sollte immer länger als 20 Minuten dauern.

Noch ein kleiner Tipp: Sucht euch doch mal einen Sport, der euch so richtig Spaß macht. Probiert mal was ganz verrücktes aus. Geht doch mal zum Klettern, Kart fahren, Rafting oder Fallschirmspringen!  

Mit diesen Regeln klappt es garantiert. Bis zum Sommer lassen sich so sehr gute Erfolge erzielen. Schreibt mir doch mal was dazu.

Viel Erfolg, Dennis

(Ich mache auch mit!)

Los, folgt und teilt mich:

Mein Fallschirm –Abenteuer: Ich hab´s getan!

Mein Fallschirm –Abenteuer: Ich hab´s getan!

„Jetzt ist alles schon vorbei?“ Das war das erste, was ich dachte, als ich wieder am Boden war. Dabei fing alles schon vor 2 Wochen an, als mich jemand fragte: „Hey, kommste mit zum Fallschirmspringen?“ Nun – diese Geschichte kennen aufmerksame DD Blog –Leser ja schon.

Heute war es dann also soweit. Nach einem gemeinsamen Mittagessen aller Mutigen (welches aber bei allen Beteiligten nicht sooo üppig ausfiel), machten wir uns auf den einstündigen Weg in Richtung Grefrath bei Viersen.  Mit zweifelnden Blicken gen Himmel betraten wir also den kleinen Sportflugplatz. Voraussetzung für unseren Tandemsprung war eine Wolkendecke, die nicht geschlossen sein durfte. Noch waren vereinzelt blaue Flecken zwischen den Wolken zu sehen. Die Profispringer machten sich gerade für eine Gruppe vor uns bereit. Es wurden Fallschirme gepackt, Haltungen geübt, Overalls angezogen usw…

Wir hatten uns angemeldet, bezahlt und die notwendigen Papiere unterschrieben (…besteht das Risiko, dass sich der Hauptfallschirm nicht auslöst und der Reservefallschirm auch seinen Dienst versagt… blah blah – halt genau das, was man vor so einem Sprung lesen möchte!). Jetzt saßen wir aufgeregt dort herum und warteten, bis die erste Gruppe sich zum Abflug fertig machte. Wir konnten nun genau beobachten, wie das kleine Propellerflugzeug mit den anderen Springern auf die Rollbahn fuhr und zügig abhob. Nach 20 Minuten konnten wir die kleinen Fallschirme über uns am Himmel fliegen sehen. Nach kurzer Zeit waren die Anderen gelandet und wir konnten an den grinsenden Gesichtern erkennen, dass der Sprung wohl erfolgreich war.

Jetzt waren wir an der Reihe. Nachdem die Fallschirme gepackt waren, bekamen wir alle unseren Overall und eine gaaanz tolle Fliegerkappe mit Schutzbrille. Wir wurden instruiert, wie wir uns wann zu verhalten haben. Ich hatte noch das Glück, dass eine Springerin an mir Ihre neue Helmkamera testen wollte. Für einen kleinen Aufpreis kam ich also in den Genuss, bei dem ganzen Prozedere gefilmt zu werden.

Fertig angezogen, gut verschnürt und total nervös, ging es auf zum Flieger. Dieser war eine Propellermaschine, mit einer großen Öffnung an einer Seite. Sitze? Fehlanzeige. Wir pressten uns also wie die Ölsardinen, immer Einer vor den Anderen. Mein Sprungpartner und ich gingen als vorletzte hinein, denn wir sollten als zweite springen.

Das Flugzeug rollte und kurze Zeit später waren wir auch schon in der Luft. Etwa 15 Minuten genossen wir einen herrlichen Ausblick über Venlo, Düsseldorf und weitere Städte. Zwischendurch ein Blick auf das Höhenmessgerät am Armgelenk meines Sprungpartners verriet die Höhe. Erst 1000, dann schon 2500m. Nach weiteren gefühlten 10 Sekunden hatten wir die Absprunghöhe von 4000m erreicht. Die Tür wurde geöffnet. Alles Weitere geschah wie in Trance. Die ersten waren gerade erst hinausgesprungen, da saß ich auch schon, die Beine aus dem Flieger baumelnd, an der Luke. Mit einem Satz war alles zu spät – ich befand mich im freien Fall. Ein lauter Schrei (das war die Anweisung vom Springlehrer) und dann die Info von hinten: „Wir fallen jetzt durch eine Regenwolke.“ Ein kurzes Peeling, wie ein leichter Sandsturm im Gesicht, und schon waren wir durch die Wolkendecke hindurch. Ein kurzes Signal von hinten befahlt mir, nun meine Arme auszubreiten – wie vereinbart. Schnell noch ein paar Posen für die Kamera und SCHWUPP!… da war der Fallschirm auch schon auf.

Wenn die Aussicht aus dem Flugzeug schon wunderschön war – jetzt war sie überwältigend. Langsam (in Wirklichkeit gar nicht so langsam) schwebten wir zu Boden. Dann die Idee meines Tandempartners: „Lass uns mal eine Kurve fliegen – mach selber, hier haste die Schlaufen.“  Dieses Gefühl, wenn man die Leine zieht und sich die Fallgeschwindigkeit schlagartig erhöht, kann man schlecht in Worte fassen. Ich zumindest stand kurz vor einer Ohnmacht. Es war einfach genial.

 

Ich am Fallschirm!

Viel zu schnell kam der Landeplatz nun immer näher. Die Landung war, wie versprochen, sehr sanft. Da steht

 man auf einmal wieder am Boden und denkt sich: „Bin ich gerade wirklich gesprungen?“

Wir umarmten uns alle gegenseitig und man konnte in allen Gesichtern dieses Grinsen erkennen, was wir schon vorher bei unseren Vorgängern gesehen hatten.

Würde ich es wieder tun? Klar, jederzeit.

Grüße, Dennis

Los, folgt und teilt mich: