Podcast: Abnehmen mit der Insulinmethode – Teil 3

Endlich fertig! Nach 2 Wochen Urlaub und einigen technischen Neuerungen präsentiere ich euch die 3. Folge meines Podcasts „Abnehmen mit der Insulinmethode“.

Die heutige Folge beschäftigt sich mit dem Thema „Fett„. Außerdem gebe ich ein paar Tipps und Anregungen, was man abends so alles essen kann.

Abnehmen mit der Insulinmethode – Teil 3

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Noch mehr als die letzten Male, würde ich mich über eure Reaktionen per Kommentar, Mail oder iTunes freuen – z.B. wie euch das neue Format gefällt. 🙂

Viel Spaß
Dennis Deutschmann

Hier noch einmal die Links zum 1. und 2. Teil:

Teil 1

Teil 2

Neuer Podcast – Abnehmen mit der Insulinmethode

Hier mein erster Podcast zum Thema:

Abnehmen mit der Insulinmethode“ – Teil 1, Grundlagen

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Ihr könnt den Podcast mit diesem LINK abonnieren!

Es würde mich freuen zu erfahren, wer diesen Podcast gehört hat und ein paar Kommentare – auch gern Anregungen – zu lesen.

Grüße, Dennis

Abnehmen, Diät und Süßstoff – Die Lüge

Die Abnehmlüge mit dem Süßstoff zieht sich seit Jahren hartnäckig durch alle Diäten, Werbungen und sonstige Medien. Sie ist demnach sehr schwer aus unseren Köpfen wegzubekommen. Süßstoffe erleichtern das Abnehmen, oder eine weitere Gewichtszunahme wird verhindert? FALSCH!

Zu den Hintergründen:

Es ist allgemein bekannt, dass wenn man abnehmen möchte, auf Zucker möglichst verzichtet werden sollte. Zucker gehört zu den sogenannten „leeren Kalorien“, enthält also sehr viel e Kalorien, jedoch keine wertvollen Bestandteile, wie Vitamine oder Mineralstoffe. So weit, so gut. Nun ist uns das Verlangen nach etwas Süßen aber schon durch die Muttermilch in die Wiege gelegt worden – bei einen mehr, bei anderen weniger. Gerade die unter uns, die mit ihrem Gewicht zu kämpfen haben, sind vom „süßen Zahn“ betroffen. Zucker im Kaffee, im Tee, im Kuchen, im Essen oder in diversen Getränken, wie Cola und Co.

Warum aber jetzt nicht auf Süßstoff umsteigen?

Sie können nicht auf Zucker verzichten, möchten dennoch abnehmen? Die meisten greifen jetzt zu Produkten, die Süßstoffe enthalten: Cola light, Diätsäfte, Süßstoff im Kaffee oder im Kuchen. Dadurch meint man, spare man sich die lästigen Kalorien, ohne jedoch auf den süßen Geschmack verzichten zu müssen. Bis dahin ist ja noch alles richtig. Aber jetzt kommt der Trugschluss:

Wenn wir etwas Süßes zu uns nehmen, wird der süße Geschmack auf der Zunge registriert. Egal, ob es sich dabei um Zucker oder Süßstoff handelt. Nun schüttet der Körper Hormone, unter anderem Insulin, aus. Dass dieser Umstand allein schon schlecht für das Abnehmen ist, könnt Ihr in meinem Bericht „Abnehmen mit der Insulinmethode“ lesen (Link ganz unten)

Einfach ausgedrückt: Wir essen Süßstoff und unser Körper denkt: „Hey, da kommt ne große Portion Zucker.“ Irgendwann bemerkt der Körper, dass da was nicht stimmt. Es kommt einfach kein Zucker. Was passiert nun? Wir bekommen Hunger (durch den immer noch hohen Insulinspiegel). Heißhunger auf etwas Süßes. Jetzt wird es extrem schwer, diesem Verlangen nicht nachzugeben. Im Endeffekt führt man sich also somit viel mehr Kalorien zu, als wenn man doch Zucker in den Kaffee getan hätte. Ein sehr schönes Beispiel ist die amerikanische Bevölkerung. Hier ist der Konsum von light Produkten sehr stark verbreitet. Übergewicht jedoch auch. Es gibt Studien, die einen Zusammenhang dazwischen sehen.

Soll man nun doch wieder Zucker essen?

Nein. Der richtige Weg wäre es, schon morgens langkettige Kohlenhydrate, etwa Vollkornbrot oder gutes Müsli, zu essen. Mittags könnte man Vollkornreis, Vollkornnudeln, Kartoffeln oder Ähnliches essen. Dadurch wird der Insulinspiegel über den Tag hinweg konstant gehalten. Dadurch wird der Heißhunger aus etwas Süßes gemildert und hört nach wenigen Tagen von allein auf. Mit etwas Geduld und gutem Willen kann man sich sogar den Kaffee ohne Zucker angewöhnen und auf den Sonntagskuchen ganz verzichten.

Hier noch der versprochene Link zur Insulinmethode

 

Süße Träume, Dennis

Abnehmen mit der Insulinmethode / LoGi –Methode

Generelles zur LoGiMethode, LoGi Diät oder auch Insulinmethode:
„LoGi“ steht für „low glycaemic index“, also niedriger glykämischer Index (GI). Dieser Index gibt an, wie stark ein Lebensmittel den Insulinspiegel im Blut ansteigen lässt. Dabei gilt: Je höher der GI eines Nahrungsmittels ist, desto höher ist der Insulinspiegel im Blut nach dem Verzehr dieser Lebensmittel.

Wozu das Ganze?:
Wenn man abnehmen sagt, meint man eigentlich immer Fett verbrennen. Die Knochen- und Muskelmasse sollte dabei möglichst konstant bleiben. Fett kann der Körper nur dann verbrennen, wenn er gerade kein Insulin im Blut hat. Die genauen theoretischen Zusammenhänge erfahrt Ihr bei Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Insulin).
Das oberste Ziel eines jeden, der Fett loswerden möchte, ist es also, eine möglichst lange Zeit pro Tag in dieser „insulinfreien“ Phase zu sein, um möglichst lange Fett zu verbrennen.

Wann produziert der Körper Insulin?:
Insulin ist ein Hormon der Bauchspeicheldrüse, welches den Transport von Zucker (Glukose) in die Zellen ermöglicht (vereinfacht gesagt!). Insulin wird immer dann gebildet, wenn wir kohlenhydratreiche Kost zu uns nehmen. Die Höhe des Insulinspiegels resultiert aus dem GI der zugeführten Nahrung. Traubenzucker beispielsweise hat den höchsten GI und dient somit als Referenz. Wenn man nun Traubenzucker isst, schnellt der Insulinspiegel ganz schnell nach oben. Genauso schnell sinkt er aber auch wieder – die Folge, Hunger! Führt man dem Körper aber langkettige Kohlenhydrate (KH) zu, steigt der Insulinspiegel nur allmählich und bleibt dann lange konstant – Folge: kein Hungergefühl, konstante Leistungsfähigkeit, aber auch kein Fettabbau. Für den angestrebten Fettabbau muss der Insulinspiegel ganz runter!

Wie schaffe ich das?:
Tagsüber kann man dies nur schlecht umsetzen, ohne dass der Körper auf kurz oder lang Mangelerscheinungen aufweist. Der ideale Zeitpunkt für die Fettverbrennung ist nachts. Auch im Schlaf verbrennt unser Körper sehr viel Energie. Wenn wir nun unseren Insulinspiegel so beeinflussen können, dass wir die ganze Nacht Fett verbrennen, wäre die Zeit im Schlaf sehr sinnvoll angelegt.

Wie geht das?:
Das funktioniert so: Tagsüber (also morgens und Mittags) isst man möglichst ausgewogen mit vielen langkettigen Kohlenhydraten (also Vollkornprodukte, wie Reis und Nudeln aus Vollkorn, dunkles Brot, etc.…) und verzichtet weitestgehend auf einfachen Zucker (Süßigkeiten, Haushaltszucker, Kuchen, Cola…) und weißes Mehl (Brötchen, Weißbrot…), also kurzkettige KHs. Gegen Abend jedoch ist jedes Gramm Kohlenhydrate strengstens verboten. Kein Butterbrot, lieber ein dickes Steak – aber ohne Pommes. Salat ja, aber Vorsicht mit Möhren oder Tomaten, denn hier ist auch Zucker drin. Fisch ist super, jedoch ist in mancher Konserve auch Zucker zugesetzt.
Wenn ich es also schaffe, schon am Abend meinen Insulinspiegel runterzufahren, habe ich die ganze Nacht hindurch eine 1a Fettverbrennung. Esse ich am Abend auch nur ein Brötchen, ist der Körper erst in den frühen Morgenstunden bereit, auf Fettverwertung umzuschalten. Spätestens mit dem Frühstück ist das dann auch wieder vorbei.

Nun noch etwas generelles zum Abnehmen und Fett loswerden:

Punkt 1, das Fett:
Ein Durchschnittlicher Körper braucht am Tag so etwa 60-65g Fett um zu funktionieren. Esse ich nun mehr, legt sich der Körper Reserven für schlechte Zeiten an. Bekommt er weniger, werden die Reserven langsam aufgebraucht. 60g hat man bei ungünstiger Ernährungsweise ganz schnell zusammen. Man sollte sich angewöhnen, bei jedem Lebensmittel einmal auf die Zutatenliste, insbesondere auf die Angabe „Fett pro 100g“ zu achten. So kann man leicht checken, ob nach so manch einem Mahl schon am Mittag die 65g Fettgrenze erreicht sind.

Punkt 2, die Energiebillanz:
Jeder Körper benötigt Energie. Generell gilt – nehme ich mehr Energie (also Kalorien) zu mir, als mein Körper braucht, nehme ich zu. Bekommt mein Körper weniger Kalorien, als er bräuchte, verbrennt er eigene Reserven (Fettpolster!). Eine Metode zum Abnehmen ist also – weniger Essen, als der Körper braucht. Nachteile, wenn man hier zu viel wenig isst: Hungergefühl, Fressattacken, Jojo –Effekt. Eine weitere Möglichkeit ist es, die benötigte Energiemenge zu erhöhen, z.B. durch Sport. Am besten ist eine Kombination aus guter Ernährung und Sport (Cardio, aerobes Training).

Sport – was, wann und wie lange?
Unter den oben genannten Gründen ist es sehr sinnvoll, zu Beginn der insulinarmen Phase Sport zu treiben. Hier hat der Körper noch genügend Energie. Nach dem Sport ist der Körper dann komplett insulinfrei und verbrennt verstärkt Fett. Aber Vorsicht: schon eine kleine Menge Kohlenhydrate nach dem Sport stoppt den Vorgang!
Ich wünsche euch viel Erfolg beim Fett verbrennen. Mir hat es sehr geholfen auf mein Wunschgewicht zu kommen, ohne Hunger oder große Einschränkungen.

Grüße,
Dennis Deutschmann

PS: Ich bin kein Arzt oder Ernährungsexperte. Wenn ihr abnehmen wollt, fragt euren Hausarzt oder geht zum Spezialisten… Wäre aber schön, von euren Erfolgen zu hören.

Weitere Blogs und Artikel zum Thema:

Logi Rezepte
Muskel-Guide.de