Archive for the 'Privates' Category

Ich glaub ich spinne…

Das gibts doch nicht!

- Ein Arzt gibt seinen Patienten in einer Gruppentherapie Drogen, wie LSD und Ecstasy - zwei Patienten sterben.

- Ein Formel 1 Team gewinnt ein Rennen durch einen fingierten Unfall.

- Oberarzt in einer Klinik erpresst Spenden von todkranken Patienten – teilweise bis 22000€, sonst keine Behandlung!

- bestechliche Hochschulprofessoren verkaufen Doktorarbeiten

Ja spinne ich denn? Wo kommen wir denn noch hin?Da könnte ich mich ja mal wieder maßloß aufregen.

Grüße, Dennis

Aus dem Leben eines Handelsvertreters – Folge 3

Wow, was für ein Tag!

Am Morgen um 8Uhr auf dem Weg zur Autobahn noch schnell beim Stammbäcker vorbei und ein Schlemmerbrötchen für den Weg mitgenommen, welches bereits an der Autobahnauffahrt wieder weg ist :-)

Um halb 10 dann der erste Termin bei Kleve an der niederländischen Grenze. Das Produkt begeistert, findet aber so spontan keinen Absatz. Nicht so schlimm.

Nach der Arbeit wieder Vergnügen, denn der nächste Termin lässt sich erst um 16Uhr realisieren und nach Hause ist es zu unwirtschaftlich. Also entscheide ich bei einem Latte Macchiato beim “goldenen M”, einen Abstecher ins nahe gelegene Nijmegen (Holland) zum großen Wochenmarkt zu machen.

markt in nijmegen

Kulinarisches Highlight: Kibbeling (gebackene Fischstücke) mit Knoblauchsoße für 3€. Der Rest des Marktes unterscheidet sich nicht wirklich von den einheimischen Märkten, aber ein Besuch lohnt allein wegen der Kulisse mit den historischen Gebäuden.

Durch mein neustes Spielzeug, ein Kickboard, habe ich auch schnell den gesamten Markt und die umliegende Stadt erkundet und mache mich auf den Weg zum Auto.

Ich mache mich also auf in Richtung meines nächsten Termins bei Issum in Deutschland. Da ich immer noch eine Menge Zeit bis zu meinem nächsten Termin hatte, machte ich nun noch einen Abstecher in die schöne Stadt Xanten. Im Navi entdeckte ich unter den Points of Interest (POIs) einen Aussichtsturm:

aussichtsturm-1 aussichtsturm-2 aussichtsturm-3

Die Aussicht war klasse…

aussicht

…aber das Wetter trieb mich ganz schnell wieder zum Auto.

Ein paar Kilometer weiter war ich bereits mitten in der Innenstadt von Xanten. Hier gab es wieder einen Markt – und einen Dom! Auch diese Etappe war dank Kickboard schnell abgehandelt :-)

Endlich, 15:55Uhr überpünktlich am Ziel angekommen folgt nun wieder eine Pflichteinheit. Auch dieser Interessent entscheidet sich nach etwa 1,5h Präsentation noch für eine Bedenkzeit.

Auf dem Weg nach Hause kündigt sich ein Riesenstau auf allen Autobahnen rund um die A2 bei Dortmund an (dort gab es Vormittags einen großen Unfall). Ich beschließe, statt auf der Autobahn rumzustehen, lieber noch einen spontanen Abstecher im Centro in Oberhausen zu machen. Die Aufgabe: Parken, rein ins Centro, NewYorker finden, Sweatjacke kaufen und zurück zum Auto – dank Kickboard in rasanten 10 Minuten (!!!) alles erledigt! Ich gebe ja zu, dass ich noch zum Spaß ein wenig im Centro rumgefahren bin…

Nun bin ich endlich Zuhause! Puh… Morgen geht es weiter.

Grüße, Dennis

Von Geldschmelze, Nervenzusammenbrüchen und Sonnenbrand

Urlaub an der Nordsee! Das haben wir uns so schön ausgedacht: Wir mieten für 250€ genau 6 Übernachtungen in einer Ferienwohnung nur 5km von der Nordseeküste entfernt und verleben ein paar enntspannte und günstige Urlaubstage mit unseren zufriedenen Kindern. Soweit zur Theorie…

Die Praxis sah leider etwas anders aus. Die Ferienwohnung war gerade gut genug, um darin zu schlafen. Ein gemütliches Verweilen war dort quasi nicht möglich. Sei es der Vorgarten aus Beton oder das uralt -Wohnzimmer mit dem mikroskopisch kleinen Fernsehgerät. Die Kinderzimmer (diese waren ja zum Glück in ausreichender Anzahl vorhanden!) lagen taktisch unklug im Obergeschoss, direkt neben einer steilen Treppe, so dass die Kinder dort nicht alleingelassen werden konnten.

Also: Nichts wie raus und den Urlaub in der Umgebung genießen. Erster Tag: Ab zum Strand! Eigentlich kein Problem, einfach ein paar Sachen ins Auto, auf dem Navi die Küste anklicken und los. Denkste. Der einzige zugängliche Strand weit und breit ist eine Touristenhochburg. Allein die Suche nach einem Parkplatz lässt die Temperatur im Auto um mehrere Grade ansteigen – trotz Klimaanlage. Wir entschließen, auf einem großen Bezahlparkplatz zu parken. 3,50€ für 4 Stunden parken – puh. Ich werfe 4€ in den Automat. Dieser spuckt das Ticket aus und… sonst nix. “Dieser Automat wechselt nicht!” Eine leichte Aggression kommt auf. Ach komm, egal. Ab zum Strand.
Nachdem wir uns durch Menschenmassen in Richtung “Strandportal” vorgewühlt hatten, der 2. Schock: Der Zugang zum Strand kostet Eintritt!!! Mir bleibt die Spucke weg. Angesichts zweier nörgelnder Kinder und einer gestressten Frau, zücke ich mein Portemonaie und latze.

Wo noch am Anfang der Woche mehrere größere Euroscheine in meiner Geldbörse blitzten, war schon gegen Ende der Woche Ebbe. Diese herrschte übrigens auch immer dann, wenn wir mal wieder viel geld für einen Parkplatz, Eintritt zum Strand und Miete für einen Strandkorb ausgegebenn hatten.

“Papa, ich will ein Eis”; “nein Papa, ich wollte aber doch lieber den anderen Anhänger!”; “ich hab Durst”; “ich will aber JETZT aufs Klo” – dies sind die Sätze, die unsere lieben Kleinen so liebenswert machen – die Nörgel- und Heultiraden mal ganz vernachlässigt. Aus diesem Grund sieht man an der Nordsee eigentlich nur gestresste Eltern, anstatt entspannte Erziehungsberechtigte. Selbst am Strand kann man so manchen Wutausbruch beobachten: “Ich ruf gleich deinen Vater an und der holt dich dann ab nach Hause!” – diese Mutter war wohl schon ziemlich fertig…

Nach dieser Woche bin ich nun endlich wieder Zuhause – pleite, gestresst und einen ziemlichen Sonnenbrand habe ich auch noch :-)

Home sweet home…

Grüße, Dennis

Aus dem Leben eines Handelsreisenden – Sauerei

Hi, ich bins mal wieder – der Martin Muster. Ich muss euch was erzählen, was mir heute passiert ist:

Da sitze ich bei einer Tasse Kaffee am Wohnzimmertisch von Handwerkerfamilie Erwin Müller (Namen von der Redaktion geändert) und führe meine Handwerkersoftware vor, was ja auch der Grund dieses Besuchs war. Im Wohnzimmer steht Spielzeug und an der Wand hängen Bilder von der süßen 2-jährigen. Die Wohnung ist wirklich sehr ordentlich und aufgeräumt – alles macht einen ziemlich normalen Eindruck. Ich will gerade zu einem der Kekse greifen, die vor mir auf dem Tisch stehen, als plötzlich ein Schwein um die Ecke kommt. Verdutzt fällt mir fast das Plätzchen aus der Hand. “Das ist Susi, die kleine von den beiden” sagte der Hausherr, meine verdutzten Blicke deutend. In der nächsten Viertelstunde erläuterte man mir alles, was ich über “Minischweine” wissen will. Susi wiegt stolze 30kg – ihr Mann gar 40kg. “Die meiste Zeit schlafen die” bekomme ich zu hören und sehe, wie Susi herzhaft ein Stück Banane isst.

Das müsst ihr euch vorstellen… ihr sitzt zu Besuch irgendwo und da kommt auf einmal ein Schwein um die Ecke – als gäb es nichts Normaleres… :-)

Wollte ich euch nur mal kurz erzählen. So, bin jetzt weg – arbeiten!

Euer Mattin M.

Änderungen am Blog

Klein aber fein!

Unter diesem Motto habe ich heute meinen Blog überarbeitet. Als erstes habe ich auf Anraten von Sascha meine Kategorien stark dezimiert. Danach habe ich die Ansicht der Kategorien auf der linken Seite etwas verändert.

Die nächste Änderung befindet sich direkt unter den Kategorien: Meine RSS Feed Buttons sind jetzt auf Anhieb sichtbar und nicht irgendwo unten rechts versteckt. Zusätzlich habe ich jetzt einen Button für den Google -Feed.

Da einige von euch hier öfters mal reinschauen, habe ich mir gedacht: Warum nicht auch mal meine Blogroll etwas erweitern – herzlich willkommen, Jan und Chefarzt! Weitere fleißige Kommentatoren nehme ich gern noch auf…

Zuletzt habe ich einige Fehler im HTML -Code ausgemerzt, so dass ich heute bei seitwert.de einen Wert von 28.96 erreicht habe! Die technischen Details schlugen dabei mit über 12 Punkten zur Wertung…

Jetzt bin ich müde und gehe ins Bett. Für Anregung und Kritik bin ich immer offen.

Grüße, Dennis

Nachteile der Senseo Latte Select

Wie ich ja bereits hier geschrieben habe, bin ich seit kurzem Besitzer einer Senseo Latte Select. Bisher habe ich erst einen Nachteil an der Maschine gefunden:

Ich trinke viel mehr Kaffee als vorher!

Um auch abends mal einen Kaffee Latte, oder einen Cappuchino trinken zu können, ohne danach die Nacht durchmachen zu müssen, habe ich mir schon die Pads mit entkoffeiniertem Kaffee gekauft. Die sind zwar nicht ganz so toll, aber besser als nicht schlafen können :-)

So, ich mach mir jetzt mal nen Kaffee…

Tipp gegen stinkenden Staubsauger

Kennt ihr das auch? Ihr fangt an zu saugen und plötzlich riecht ihr diesen muffigen Geruch, den der Staubsauger im ganzen Haus verteilt.

Wo kommt der Gestank her?
Eigentlich klar: Wir saugen ja jeden Dreck mit dem Staubsauger auf. Wenn dieser Dreck dann hin und wieder auch nicht ganz so trocken ist, beginnt dieser Klumpen aus Staub, Hautschuppen, Krümeln, Milben und Sonstigem zu stinken.

Was kann man jetzt gegen den Gestank tun?
1. Lösung: Prävention. Das bedeutet: Nur ganz trockene Dinge aufsaugen und den Beutel regelmäßig tauschen.
2. Lösung: Ist der Beutel erst halb voll und stinkt trotzdem, macht man folgendes: Man nehme eine Dose mit Deo oder Raumspray mit einem Duft seiner Wahl. Jetzt schalte man den Staubsauger auf volle Stärke ein. Nun entfernt man das an den Schlauch angesteckte Zubehör, so dass man nur noch den Saugschlauch in der Hand hält. Bei eingeschaltetem Staubsauger sprüht man nun in kurzen, kleinen Stößen den Duft in den Saugschlauch. Zusätzlich kann man auch noch ein wenig Deo direkt in den Beutel sprühen – aber dabei schön sparsam sein! Wenn ihr jetzt mal hinten am Sauger schnüffelt, werdet ihr den Effekt bemerken.

Ich habs gerade mal ausprobiert. Jetzt ist der Boden sauber und die Wohnung riecht super nach meinem Lieblingsdeo :-)

Mein persönlicher Wochenrückblick

Dr. Karashimas Gehirnjogging, Aufgabe 102354: Erinnere dich, was du in den letzten 7 Tagen alles getan hast…!

OK, zunächst musste ich mal wieder arbeiten. Wenn ich drüber nachdenke, ist arbeitstechnisch nicht viel dabei rumgekommen. Aber: Ich will mich ja nicht beschweren, denn vielen Angestellten in Deutschland geht es zur Zeit nicht so gut. Viele Unternehmen haben Kurzarbeit angemeldet (z.B. Lufthansa, Opel, Daimler, Volkswagen, BMW, Evonik…) und sogar Stellen müssen abgebaut werden. Besonders betroffen sind dieser Tagen wohl alle Zeit- und Leiharbeiter.

Was habe ich sonst noch so getan? Ich könnte spontan einen Roman über Dinge schreiben, die ich diese Woche NICHT getan habe (z.B. zum Sport gehen, aufräumen, …).

Dienstag hatte ich ein kleines Treffen mit 2 meiner früheren Schulkollegen. Wir haben dieses Jahr 10jähriges (Abi ´99). Wir planen für den Sommer eine Party mit kleineren Events. Das wird bestimmt super.

Donnerstag Abend war Probe. Ich spiele in einer Musikkombo, die sich ACO nennt. Wir proben für einen Auftritt – wieder ein Jubiläum. Im Moment spiele ich dort das Schlagzeug.

Am Freitag war der Höhepunkt der Woche: Abends feiern! Unter anderem mit Sascha, waren wir “auf der Meile” in Hamm unterwegs. Ich glaube wir waren um halb 6 morgens im Bett :-)

Gestern war dann natürlich Couch angesagt! Kurz für einen kleinen Wocheneinkauf unterbrochen und dann wieder ab auf die Couch. Die Lotto -Ziehung, bei der ich eigentlich 35 Millionen gewinnen wollte, brachte mir genau 3 Richtige. Mit viel Glück habe ich das Geld für den Schein wieder raus.

Heute Morgen war ich klettern! Vier Monate war ich nun nicht mehr, weil ich ja den Unfall an meiner Schulter hatte. Im Kletter-Max in Dortmund konnten wir uns mal wieder richtig austoben – obwohl man es schon deutlich merkt, wenn man lange nicht trainiert hat.

Jetzt ist wieder Couch angesagt …

Bis denne, Dennis

Technische Probleme bei eBay

Ich versuche schon seit geraumer Zeit, eine Werbefläche bei eBay zu verkaufen. Leider besteht wohl ein technisches Problem mit einer immer wieder auftauchenden Fehlermeldung:

Bitte geben Sie in den hervorgehobenen Feldern die richtigen Angaben ein.
  • Rücknahmebedingungen – Gewerbliche Verkäufer sind verpflichtet, bei Sofort-Kaufen-Artikeln Rücknahme anzubieten.
Diese Meldung taucht immer auf – egal welche Felder nun ausgefüllt sind oder auch nicht.
Die technische Hotline kennt dieses Problem wohl und will nun (nach 2 maligem Anruf zu je etwa 10 Minuten á 14ct) schriftlich die zuständige Abteilung informieren. Dies kann etwa 48h dauern.
Leider habe ich jetzt überhaupt nichts davon und kann meine Werbefläche vorerst anderweitig nutzen…

Sonntagabend mit Karacho in die Notfallambulanz!

Laut Statistik passieren die meisten Unfälle ja bekanntlich im Haushalt. Wir haben soeben bestätigt, dass diese Statistik tatsächlich stimmt. Aber erstmal von vorn:

Ich sitze gemütlich auf der Couch an meinem Netbook und spiele ein wenig an diesem Blog herum. Dann plötzlich ein komisches Geräusch, gefolgt von einem lauten “Aaahhh – Hilfeee!” aus der Küche. Ich stürme dem Geschrei entgegen. Meine Frau steht an der Spüle, die Hand von Blut überströmt. Vor ihr liegt ein zerborstenes Senfglas. Dieses war beim Versuch es zu öffnen einfach zersprungen. In der klaffenden Wunde konnte man etwas helles sehen – “ist das mein Knochen?” fragte meine Frau… “Nein, Quatsch!” versuchte ich zu beruhigen. Gleichzeitig dachte ich mir: “Mist, bis auf den Knochen geschnitten…” Ich griff in unseren Notfallschrank und sah als Erstes die Pflasterstreifen. Ich klebte ein ca. 5cm breites Stück auf die Schnittwunde. Innerhalb von 5 Sekunden verfärbte es sich rot. OK, egal. Hauptsache steril. Schnell noch ein paar Lagen Küchenpapier drüber und schön drücken lassen.

Zum Glück haben wir Freunde in der Nachbarschaft, die schnell rüberkommen konnten, damit unsere Kinder nicht allein bleiben müssen. Mit etwas erhöhter Geschwindigkeit fuhren wir zum nächsten Krankenhaus. Etwa 5 Minuten später trafen wir in der Ambulanz ein. Glücklicherweise war nichts los und so kamen wir sofort dran.

Die diensthabende Ärztin schaute sich die Wunde an und fragte als erstes: “Warum haben sie denn den Ehering nicht abgemacht?” – als ob man daran als erstes denkt, wenn man sich so in den Finger säbelt… Sie klebte dann den Hautlappen mit mehreren kleinen Pflasterstreifen stramm wieder an und über den Finger kam noch ein dicker Verband. Fertig. An der Pforte mussten wir noch die 10€ Praxisgebühr bezahlen. Die gesamte Aktion dauerte nicht mehr als 30 Minuten. Das helle in der Wunde war übrigens das Fettgewebe – nicht der Knochen.

Der Finger darf nun mindestens 24h überhaupt nicht belastet werden, damit der Hautlappen wieder anwächst.

Ach ja: Der Senf aus dem zersprungenen Senfglas sollte eigentlich auf ein selbstgebackenes, leckeres Vollkornbrötchen mit Ei. Dieses musste wegen der Scherbensplitter leider entsorgt werden.

Grüße, Dennis