Privatpatient light

Da zahle ich jeden Monat ein kleines Vermögen für meine private Krankenversicherung und nun das:

Ich rufe im Krankenhaus an, wo ich ab Donnerstag für ein paar Tage verweilen darf, um zu erfahren, ob ich denn ins Internet komme. Die Aussage: Klar, auf der Privatstation sei Internet verfügbar! Toll. Schlechte Aussichten für Langeweile und alle gesetzlich Versicherten. Doch dann die Ernüchterung…

Ein Blick in meine Vertragsunterlagen klärte mich ernüchternd auf. Mein Vertrag sieht leider nur die Unterbringung auf den „billigen Plätzen“ vor – Mehrbettzimmer auf normaler Station. Also kein Internet. 

Zum Glück habe ich einen Handyvertrag, bei dem ich 250MB Datenvolumen jeden Monat frei habe. Ich kann also wenigstens mal nen Post schreiben und zwischendurch ein wenig per ICQ Kontakt zur Aussenwelt halten. Ich muss euch doch alles erzählen, was mir da so passiert im Krankenhaus 😉

Grüße, Dennis

Von wegen, kleiner Eingriff….

Naja, aus dem „kleinen Eingriff“ wird dann wohl doch nichts. Nach meinem Sportunfall letzten Samstag, hatte ich mich schon auf eine kleine OP vorbereitet – ambulant, schön nach Hause danach, doch Pustekuchen…

Heute im Krankenhaus bei der Voruntersuchung durch dem Chefarzt „Dr. Metzner“ erfuhr ich, dass man höchstwahrscheinlich meine Schulter ganz öffnen müssen. Dies ist mit einem Krankenhausaufenthalt von ca. 4 Tagen verbunden und bedeutet einen Arbeitsausfall von ca. 4-6 Wochen.

Was für einen Angestellten wie Weihnachten und Ostern an einem Tag klingt, ist für einen Selbstständigen existenzbedrohend. 4 Wochen kein Auto fahren zu dürfen, bedeutet 4 Wochen kein Geld verdienen. Nach so langer Arbeitsunfähigkeit springen auch Kunden ab.

Wir werden mal sehen, in wiefern man da eine Lösung finden kann. Am Donnerstag, den 9.10.08 geht es los.
Etwas bedrückt, Dennis

Umzug

Heute habe ich ganz spontan den Umzug meines Blogs von Serendipity auf WordPress gewagt!  Bisher wurde ich nicht enttäuscht. Nachdem ich mich in letzter Zeit immer mal wieder mit der alten Software herumgeärgert habe, war dieser Schritt nun notwendig. Ich musste zwar meinen Speicher beim Hoster geringfügig anheben lassen, doch das hatte ich schon vor einiger Zeit erledigen lassen.

Mal sehen, wann der Blog komplett ist. Zur Zeit ist hier nun noch ein wenig Baustelle, z.B. fehlen nach dem Import meiner Artikel noch die Bilder.

Was haltet ihr von diesem neuen Blog?

Grüße, Dennis

MRT – Magnetresonanztomographie

Heute ist der Tag, an dem sich entscheidet, ob ich nun an der Schulter operiert werden muss oder nicht. Am Sonntag hatte ich mir ja bei einem Sturz auf Inlineskates die rechte Schulter ausgekugelt (Luxation). Nun komme ich heute in die Röhre, damit die Ärzte sehen können, welche Teile außer Knochen beschädigt sind.

Die Schulter wird wohl hauptsächlich von Muskeln gehalten, jedoch gibt es dort auch sogenannte Knorpellippen, die die knöcherne Gelenkpfanne vergrößern. Ist so eine Knorpellippe angerissen – was wohl sehr häufig bei derartigen Verletzungen passiert – könnte die Schulter jederzeit wieder aus dem Gelenk rutschen. Um dies zu verhindern, würde man mittels einer Arthroskopie die gerissene Stelle wieder flicken und stabilisieren.

Da ich unter 30 und dazu noch recht sportlich aktiv bin, besteht eine sehr große Wahrscheinlichkeit für diesen Eingriff. 7:45Uhr ist mein Termin beim Röntgeninstitut. Bin gespannt was dabei herauskommt. Lasse es euch wissen.

Grüße, Dennis

Inlinern – wie man es nicht machen sollte

Da wollte ich mal wieder die Inliner anziehen und die letzten Sonnenstrahlen genießen, und dann sowas… Unterwegs mit Sascha, der auf seinen eigenen Füßen – joggend – unterwegs war, ging es bei uns einen recht beachtlichen Berg hinunter. Natürlich habe ich für diese kleine Spatzierfahrt meine Protektoren Zuhause gelassen. Um nicht zu schnell zu werden, bremste ich zwischendurch immer mal wieder ab. Fast unten angekommen bremste ich wohl etwas zu fest und die Massenträgheit sorgte für den Rest: Ein toller Hechtsprung (5,8 in der B-Note) auf meine Hände. Zum Glück hatte ich wenigstens Handschuhe an. Ich hörte ein ekliges KNACK Geräusch und wusste – oh man, gleich kommt der Schmerz. Adrenalin sei dank dauerte dies noch ein wenig.

Schnell war klar, dass ich mir die rechte Schulter ausgekugelt hatte. Wo sonst die Schulter war, fühlte man nur noch ein Loch. Nach kurzem und nicht geglücktem Versuch aufzustehen, rief Sascha den Krankenwagen an. Bereits wenige Minuten später bog dieser in die Straße ein. Leider ließ nun langsam die Wirkung des Adrenalins nach und der Schmerz kam. Ein leichtes Kribbeln setzte ebenfalls ein, denn die Schulter drückte wohl auf den Armnerv.

Sitzend fuhr mich der Krankenwagen dann ins nächste Krankenhaus. In der Notaufnahme war gerade Rushhour. Dennoch gab man der Schulter erste Priorität – wegen dem eingeklemmten Nerv. Ein erstes Röntgenbild zeigte deutlich und auch für Laien ersichtlich: hier ist nichts mehr da, wo es hingehört. Der Arzt klärte mich über die weitere Vorgehensweise auf. Zunächst gab er mir in meinen frisch gelegten Zugang ein Mittel gegen Übelkeit und darauf ein starkes Schmerzmittel (ein Opiat) zum Einrenken. Man setzte mich auf einen Stuhl – mit dem Arm über die Lehne. Dann renkte mich der Arzt ein. Ich war zu diesem Zeitpunkt so besäuselt, als hätte man mir eine Flasche Korn injeziert. Zum Glück ging alles gut und ich musste nicht in Narkose gelegt werden.

 

Bei der Kontrolle unterm Röntgengerät, sah alles wieder gut aus. Nach etwa einer halben Stunde durfte ich das Krankenhaus mit fixiertem Arm wieder verlassen. In 3 Tagen muss ich in die Röhre. Dort sieht man, ob ich noch eine Endoskopische Behandlung benötige. Hoffentlich nicht.

Bis bald, Dennis

Mein neues Sportgerät

Heute habe ich mir ein neues Sportgerät angeschafft:

Boxsack

Diesen Boxsack habe ich mir heute gegönnt. Er ist 1,20m hoch und wiegt etwas mehr als 30kg. Die Farbe ist schwarz/silber. Der Boxsack wird mit einer drehgelagerten Öse, die an 4 Ketten hängt, aufgehangen. Am „Fuß“ des Boxsacks befindet sich noch eine Öse, mit der man den Sack am Boden fixieren könnte. Der Preis lag bei 75€ (Decathlon)

Nachdem ich die spezielle Halterung (10€) an die Decke geschraubt und mich von der Belastbarkeit überzeugt habe (hab mich drangehängt!), konnte ich den Sack in meinem Büro aufhängen. Hier habe ich die meißte Ruhe und wenn mal wieder ein böser Kunde anruft, kann ich den Frust an dem Boxsack auslassen 🙂

Ein erster übermütiger Schlag machte mir sofort klar – diesen Sack verdrischt man nicht ohne Handschuhe. Zum Glück hatte ich noch aus früheren Tagen gepolsterte Handschuhe. Da ich früher eine Zeit lang Wing Tsun trainiert habe, ist mit der Umgang mit dem Boxsack sehr geläufig. Mal sehen, ob dieses Kombinationstraining aus Kraft und Ausdauer etwas bringt. Wir werden es sehen. Nach 5 Minuten war ich zumindest schon ganz gut am schwitzen!

Erdbeeren im Garten

Wow, Wahnsinn! Ich bin gerade durch den Garten gegangen, vorbei an den Erdbeerpflanzen, die wir letztes Jahr als mickrige Stecklinge gepflanzt und über den Winter total vergessen hatten. Letztens jedoch bemerkten wir, dass die Pflanzen sich vermehrt hatten. Jetz hängen da schon seit etwa 2 Wochen jeden Tag aufs Neue dicke, fette erdbeeren dran! Habe mir gerade mal im Vorbeigehen 2 große Hände voll mitgenommen – und da ist noch viel mehr dran.

Hier mal ein Bild von dem Erdbeerbeet:

Ich habe da im letzten Jahr einfach ein wenig Stroh drunter gemacht, damit die Beeren nicht direkt auf dem Boden liegen und faulen können. Außerdem hatten wir letztes Jahr sehr viele Schnecken, die fast alle Erdbeeren angefressen haben. Mit Blaukorn haben wir das Problem wohl gelöst 🙂

So, dann werd ich mir die dicken Dinger mal schmecken lassen … mhhhh….

Dennis