Aus dem Leben eines Handelsreisenden – Sauerei

Hi, ich bins mal wieder – der Martin Muster. Ich muss euch was erzählen, was mir heute passiert ist:

Da sitze ich bei einer Tasse Kaffee am Wohnzimmertisch von Handwerkerfamilie Erwin Müller (Namen von der Redaktion geändert) und führe meine Handwerkersoftware vor, was ja auch der Grund dieses Besuchs war. Im Wohnzimmer steht Spielzeug und an der Wand hängen Bilder von der süßen 2-jährigen. Die Wohnung ist wirklich sehr ordentlich und aufgeräumt – alles macht einen ziemlich normalen Eindruck. Ich will gerade zu einem der Kekse greifen, die vor mir auf dem Tisch stehen, als plötzlich ein Schwein um die Ecke kommt. Verdutzt fällt mir fast das Plätzchen aus der Hand. „Das ist Susi, die kleine von den beiden“ sagte der Hausherr, meine verdutzten Blicke deutend. In der nächsten Viertelstunde erläuterte man mir alles, was ich über „Minischweine“ wissen will. Susi wiegt stolze 30kg – ihr Mann gar 40kg. „Die meiste Zeit schlafen die“ bekomme ich zu hören und sehe, wie Susi herzhaft ein Stück Banane isst.

Das müsst ihr euch vorstellen… ihr sitzt zu Besuch irgendwo und da kommt auf einmal ein Schwein um die Ecke – als gäb es nichts Normaleres… 🙂

Wollte ich euch nur mal kurz erzählen. So, bin jetzt weg – arbeiten!

Euer Mattin M.

Änderungen am Blog

Klein aber fein!

Unter diesem Motto habe ich heute meinen Blog überarbeitet. Als erstes habe ich auf Anraten von Sascha meine Kategorien stark dezimiert. Danach habe ich die Ansicht der Kategorien auf der linken Seite etwas verändert.

Die nächste Änderung befindet sich direkt unter den Kategorien: Meine RSS Feed Buttons sind jetzt auf Anhieb sichtbar und nicht irgendwo unten rechts versteckt. Zusätzlich habe ich jetzt einen Button für den Google -Feed.

Da einige von euch hier öfters mal reinschauen, habe ich mir gedacht: Warum nicht auch mal meine Blogroll etwas erweitern – herzlich willkommen, Jan und Chefarzt! Weitere fleißige Kommentatoren nehme ich gern noch auf…

Zuletzt habe ich einige Fehler im HTML -Code ausgemerzt, so dass ich heute bei seitwert.de einen Wert von 28.96 erreicht habe! Die technischen Details schlugen dabei mit über 12 Punkten zur Wertung…

Jetzt bin ich müde und gehe ins Bett. Für Anregung und Kritik bin ich immer offen.

Grüße, Dennis

Nachteile der Senseo Latte Select

Wie ich ja bereits hier geschrieben habe, bin ich seit kurzem Besitzer einer Senseo Latte Select. Bisher habe ich erst einen Nachteil an der Maschine gefunden:

Ich trinke viel mehr Kaffee als vorher!

Um auch abends mal einen Kaffee Latte, oder einen Cappuchino trinken zu können, ohne danach die Nacht durchmachen zu müssen, habe ich mir schon die Pads mit entkoffeiniertem Kaffee gekauft. Die sind zwar nicht ganz so toll, aber besser als nicht schlafen können 🙂

So, ich mach mir jetzt mal nen Kaffee…

Tipp gegen stinkenden Staubsauger

Kennt ihr das auch? Ihr fangt an zu saugen und plötzlich riecht ihr diesen muffigen Geruch, den der Staubsauger im ganzen Haus verteilt.

Wo kommt der Gestank her?
Eigentlich klar: Wir saugen ja jeden Dreck mit dem Staubsauger auf. Wenn dieser Dreck dann hin und wieder auch nicht ganz so trocken ist, beginnt dieser Klumpen aus Staub, Hautschuppen, Krümeln, Milben und Sonstigem zu stinken.

Was kann man jetzt gegen den Gestank tun?
1. Lösung: Prävention. Das bedeutet: Nur ganz trockene Dinge aufsaugen und den Beutel regelmäßig tauschen.
2. Lösung: Ist der Beutel erst halb voll und stinkt trotzdem, macht man folgendes: Man nehme eine Dose mit Deo oder Raumspray mit einem Duft seiner Wahl. Jetzt schalte man den Staubsauger auf volle Stärke ein. Nun entfernt man das an den Schlauch angesteckte Zubehör, so dass man nur noch den Saugschlauch in der Hand hält. Bei eingeschaltetem Staubsauger sprüht man nun in kurzen, kleinen Stößen den Duft in den Saugschlauch. Zusätzlich kann man auch noch ein wenig Deo direkt in den Beutel sprühen – aber dabei schön sparsam sein! Wenn ihr jetzt mal hinten am Sauger schnüffelt, werdet ihr den Effekt bemerken.

Ich habs gerade mal ausprobiert. Jetzt ist der Boden sauber und die Wohnung riecht super nach meinem Lieblingsdeo 🙂

Mein persönlicher Wochenrückblick

Dr. Karashimas Gehirnjogging, Aufgabe 102354: Erinnere dich, was du in den letzten 7 Tagen alles getan hast…!

OK, zunächst musste ich mal wieder arbeiten. Wenn ich drüber nachdenke, ist arbeitstechnisch nicht viel dabei rumgekommen. Aber: Ich will mich ja nicht beschweren, denn vielen Angestellten in Deutschland geht es zur Zeit nicht so gut. Viele Unternehmen haben Kurzarbeit angemeldet (z.B. Lufthansa, Opel, Daimler, Volkswagen, BMW, Evonik…) und sogar Stellen müssen abgebaut werden. Besonders betroffen sind dieser Tagen wohl alle Zeit- und Leiharbeiter.

Was habe ich sonst noch so getan? Ich könnte spontan einen Roman über Dinge schreiben, die ich diese Woche NICHT getan habe (z.B. zum Sport gehen, aufräumen, …).

Dienstag hatte ich ein kleines Treffen mit 2 meiner früheren Schulkollegen. Wir haben dieses Jahr 10jähriges (Abi ´99). Wir planen für den Sommer eine Party mit kleineren Events. Das wird bestimmt super.

Donnerstag Abend war Probe. Ich spiele in einer Musikkombo, die sich ACO nennt. Wir proben für einen Auftritt – wieder ein Jubiläum. Im Moment spiele ich dort das Schlagzeug.

Am Freitag war der Höhepunkt der Woche: Abends feiern! Unter anderem mit Sascha, waren wir „auf der Meile“ in Hamm unterwegs. Ich glaube wir waren um halb 6 morgens im Bett 🙂

Gestern war dann natürlich Couch angesagt! Kurz für einen kleinen Wocheneinkauf unterbrochen und dann wieder ab auf die Couch. Die Lotto -Ziehung, bei der ich eigentlich 35 Millionen gewinnen wollte, brachte mir genau 3 Richtige. Mit viel Glück habe ich das Geld für den Schein wieder raus.

Heute Morgen war ich klettern! Vier Monate war ich nun nicht mehr, weil ich ja den Unfall an meiner Schulter hatte. Im Kletter-Max in Dortmund konnten wir uns mal wieder richtig austoben – obwohl man es schon deutlich merkt, wenn man lange nicht trainiert hat.

Jetzt ist wieder Couch angesagt …

Bis denne, Dennis

Technische Probleme bei eBay

Ich versuche schon seit geraumer Zeit, eine Werbefläche bei eBay zu verkaufen. Leider besteht wohl ein technisches Problem mit einer immer wieder auftauchenden Fehlermeldung:

Bitte geben Sie in den hervorgehobenen Feldern die richtigen Angaben ein.
  • Rücknahmebedingungen – Gewerbliche Verkäufer sind verpflichtet, bei Sofort-Kaufen-Artikeln Rücknahme anzubieten.
Diese Meldung taucht immer auf – egal welche Felder nun ausgefüllt sind oder auch nicht.
Die technische Hotline kennt dieses Problem wohl und will nun (nach 2 maligem Anruf zu je etwa 10 Minuten á 14ct) schriftlich die zuständige Abteilung informieren. Dies kann etwa 48h dauern.
Leider habe ich jetzt überhaupt nichts davon und kann meine Werbefläche vorerst anderweitig nutzen…

Sonntagabend mit Karacho in die Notfallambulanz!

Laut Statistik passieren die meisten Unfälle ja bekanntlich im Haushalt. Wir haben soeben bestätigt, dass diese Statistik tatsächlich stimmt. Aber erstmal von vorn:

Ich sitze gemütlich auf der Couch an meinem Netbook und spiele ein wenig an diesem Blog herum. Dann plötzlich ein komisches Geräusch, gefolgt von einem lauten „Aaahhh – Hilfeee!“ aus der Küche. Ich stürme dem Geschrei entgegen. Meine Frau steht an der Spüle, die Hand von Blut überströmt. Vor ihr liegt ein zerborstenes Senfglas. Dieses war beim Versuch es zu öffnen einfach zersprungen. In der klaffenden Wunde konnte man etwas helles sehen – „ist das mein Knochen?“ fragte meine Frau… „Nein, Quatsch!“ versuchte ich zu beruhigen. Gleichzeitig dachte ich mir: „Mist, bis auf den Knochen geschnitten…“ Ich griff in unseren Notfallschrank und sah als Erstes die Pflasterstreifen. Ich klebte ein ca. 5cm breites Stück auf die Schnittwunde. Innerhalb von 5 Sekunden verfärbte es sich rot. OK, egal. Hauptsache steril. Schnell noch ein paar Lagen Küchenpapier drüber und schön drücken lassen.

Zum Glück haben wir Freunde in der Nachbarschaft, die schnell rüberkommen konnten, damit unsere Kinder nicht allein bleiben müssen. Mit etwas erhöhter Geschwindigkeit fuhren wir zum nächsten Krankenhaus. Etwa 5 Minuten später trafen wir in der Ambulanz ein. Glücklicherweise war nichts los und so kamen wir sofort dran.

Die diensthabende Ärztin schaute sich die Wunde an und fragte als erstes: „Warum haben sie denn den Ehering nicht abgemacht?“ – als ob man daran als erstes denkt, wenn man sich so in den Finger säbelt… Sie klebte dann den Hautlappen mit mehreren kleinen Pflasterstreifen stramm wieder an und über den Finger kam noch ein dicker Verband. Fertig. An der Pforte mussten wir noch die 10€ Praxisgebühr bezahlen. Die gesamte Aktion dauerte nicht mehr als 30 Minuten. Das helle in der Wunde war übrigens das Fettgewebe – nicht der Knochen.

Der Finger darf nun mindestens 24h überhaupt nicht belastet werden, damit der Hautlappen wieder anwächst.

Ach ja: Der Senf aus dem zersprungenen Senfglas sollte eigentlich auf ein selbstgebackenes, leckeres Vollkornbrötchen mit Ei. Dieses musste wegen der Scherbensplitter leider entsorgt werden.

Grüße, Dennis

Ich bin ein Star – Holt mich hier raus, das Ergebnis

Ingrid van Bergen ist Dschungelkönigin!

Das Ergebnis steht fest, die 77 Jahre alte Ingrid van Bergen gewinnt diese Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!

Dank Pierre weiß ich nun auch, dass Lorielle London den 2. Platz belegte und dass Nico Schwanz Dritter geworden ist. Danke dafür.

Liegt es an den 2 Flaschen Wein, die ich mir gerade mit Sascha geteilt habe, oder warum poste ich hier so etwas? Wir haben uns lieger „Batman – The Dark Knight“ auf Bluray angesehen.

Naja, jetzt ist es ja endlich vorbei. Endlich wieder zappen, ohne die Gefahr im Nacken zu spüren, sich so eine gequirlte K… angucken zu müssen. Fängt nicht wieder Popstars oder DSDS an? NEEEIIINNN!!!

Grüße, Dennis

Dampfgarer – lohnt die Investition?

Da wir mit unserer Mikrowelle nicht mehr ganz zufrieden sind, weil diese schon ein paar Jahre alt ist, überlegen wir zur Zeit, ob sich die Anschaffung eines Dampfgarers anstatt einer neuen Mikrowelle lohnt.

Die Berichte einiger Besitzer teurer Geräte nahmhafter Hersteller klingen alle sehr begeistert. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Mit Dampf kocht sich jedes Gemüse sehr schonend, vitaminerhaltend und komfortabel. Reis kann man genauso zubereiten, wie Kartoffeln und Nudeln – ja selbst backen soll möglich sein. In den größeren Geräten werden ganze Menüs simultan zubereitet.

Klingt doch alles für den Erwerb eines solchen Geräts. Leider kommt das böse Erwachen bei Blick auf die Preise. Die umschwärmten Geräte von Miele, Siemens, Imperial und Co. liegen alle im Preisbereich um die 1000€. Somit ist der Status als Mikrowellenersatz schon wieder dahin. Nun finden sich im großen, weltweiten Netz auch einige Geräte, im Preisbereich um die 300€. Optisch findet man keine riesigen Unterschiede zu den Spitzenmodellen. Lediglich die Ausstattung variiert etwas. Kann man bei den teuren Geräten die Temperatur in 1°C Schritten regulieren, liegt die Abstufung bei den günstigeren nur bei 10°C – aber: braucht man das als Hobbykoch? Zudem bieten die teuren Modelle viele vorprogrammierte Garprogramme für die unterschiedlichsten Speisen.

Dampf ist Dampf. Für 700€ Unterschied verzichte ich doch auch mal auf den Luxus, dass der Dampfgarer vor Ende der Garzeit den Dampf automatisch reduziert. Dann wäre da noch der Ort der Dampferzeugung. Bei den Geräten der 1000€ Klasse wird der Dampf außerhalb des Garraumes erzeugt. Dies verhindert ein Verkalken des Innenraumes und erleichtert das Reinigen. Aber rechtfertigt das für mich diesen Preisunterschied? Ich glaube nicht.

Hier mal ein Gerät, welches ich in die engere Wahl gefasst habe:

Es handelt sich hierbei um den Dampfgarer D 26 von Caso. Da ist auch gleich ein Grill mit drin. Nun noch ein Gerät aus der 1000€ Klasse, der Miele DG 1050:

Ich werd mich mal noch ein wenig schlauer machen auf diesem Gebiet. Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps für mich. Ich würde mich über eure Kommentare sehr freuen.

Grüße, Dennis

Bilderquellen:
– Bild 1: Caso Herstellerseite
– Bild 2: Miele, Herstellerseite

Einkaufsbummel mit 3 Frauen…

Heute war ein erfolgreicher Tag. Da habe ich zu meinen 3 Mädels gesagt: „Lass uns doch mal ins Allee -Center nach Hamm fahren.“ Zur Erläuterung: Das Allee -Center ist eine größere Shoppingmall mit vielen kleinen Geschäften und größeren Läden über 2 Etagen. Da meine Frau schon länger hin und wieder mal erwähnt, dass sie mal etwas neues zum Anziehen bräuchte und ich auch etwas knapp ausgestattet bin, fuhren wir alle zusammen nach Hamm.

Dort angekommen fuhren wir ins Parkhaus, bereiteten die Kinder vor (Jacken, Mützen, Kinderwagen, Hunger, Pipi, Durst…) und machten uns auf den Weg zum Shoppen. Der anschließende Einkauf zeigte mal wieder die unterschiedlichen Einkaufsverhalten von Mann und Frau:

Aus dem Fahrstuhl heraus landeten wir direkt in der Einkaufszone. Rechts neben uns (wir waren etwa 10 Sekunden dort) entdeckte ich einen Kleiderständer mit Hemden – jedes für 7 Euro. Ich schnappte mir 2 nach meinem Geschmack, Größe L, und ging zur Umkleide. Auf dem Weg dorthin fielen mir noch 2 Sweatjacken auf. Mit insgesamt 4 Teilen bepackt verschwand ich in die Umkleide. Ich probierte ein Hemd und eine Jacke an – passt! Die anderen Teile werden also auch passen. Umziehen, ab zur Kasse und bezahlen. Mittlerweile waren wir etwa schon 5 oder 10 Minuten im Shoppingzentrum. Eigentlich hatte ich jetzt alles, was ich brauchte. Von mir aus hätten wir jetzt wieder nach Hause fahren können.

Jetzt war die Zeit meiner Frau gekommen. Also raus aus dem Laden. Am letzten Ende der ersten Etage erblickte ich einen Elektronikdiscounter („Geiz ist geil“). Ich sagte zu meiner Frau: „Da möchte ich gleich auch noch kurz rein“. Als dann aber von Ihr die Antwort kam: „Ich auch“, fand ich die Idee plötzlich nicht mehr so spannend. Gesagt getan. Mein Gang führte mich direkt in die Haushaltsabteilung. Da ich mich für einen Dampfgarer interessiere, schnappte ich mir sofort den erstbesten Verkäufer: „Haben sie auch Dampfgarer?“ – „Ja, genau einen. Ich zeig ihnen wo.“ Schnellen Schrittes erreichten wir unser Ziel. Meine Frau war zu diesem Zeitpunkt schon längst verschwunden. Ich schaute mir das Gerät an, entschied allerdings, dass die knapp 1300€ etwas zu viel für einen spontanen Kauf waren. Ich spielte noch eine Weile an dem Gerät herum und machte mich dann auf den Weg, meine Frau zu suchen. Instinktiv wusste ich, wo ich suchen musste – in der Kinder CD Abteilung, richtig. Mit den 3 Frauen im Schlepptau ging es noch schnell vorbei an dem oben genannten Verkäufer, der – sichtlich überfordert mit meinen Fachfragen – mir einen Miele Katalog in die Hand drückte. Nett. Die ungeduldigen Blicke meiner Frau nicht mehr länger ertragend, verließen wir den Laden. Auf zum Klamottenshoppen!

Da es für einen Mann nahezu nichts schlimmeres gibt, als mit seiner Frau Klamotten shoppen zu fahren, bekam ich die glorreiche Idee, mit den beiden Kindern (3 und 1) ein Brötchen kaufen zu gehen. Wir kennen ja alle das „Mit Frauen einkaufen Paradoxon“ – wie ich es nenne. Irgendwann kommt immer die Frage, die man als Mann auf keinen Fall beantworten darf: „Schatz, steht mir diese Hose / dieses Oberteil?“ Egal was man jetzt sagt – der Tag wäre versaut!!! Am besten einfach ignorieren oder schnell weglaufen.

Fluchtartig machte ich mich also mit Kinderwagen in einer und einem Kinderhändchen in der anderen Hand auf den Weg in Richtung Bäcker – der natürlich genau entgegengesetzt und auf einer anderen Etage lag. Wir ließen uns schön viel Zeit um bloß nicht zu früh wieder da zu sein. Auf dem Weg hielten wir kurz an einer Bühne, auf der gerade „Stefanie List“ (3. Siegerin aus Stefan Raabs Casting Show) ihre neue CD präsentierte. Als ich einen kurzen Schnappschuss schießen wollte, kam auch prompt der Kommetar meiner Großen: „Papa, nicht hier stehenbleiben!“ Oh man, das fängt ja gut an…

Die Kinder mit Brötchen zufrieden gestellt und einige Zeit vertrödelt, machten wir uns auf den Weg zurück zum Klamottenladen – meine Frau einsammeln. Auf dem Weg kaufte ich noch schnell ein Buch, welches sie sich schon eine Zeit lang wünschte. Somit habe ich ein Ass im Ärmel (für alle Fälle!).

Als wir ankamen, war meine Frau natürlich noch nicht fertig. Also schlugen wir 3 Aussätzigen vor dem Laden unser Lager auf. Die armen Putzfrauen, die abends die ganzen Brötchenkrümel wegmachen müssen. Geschätzte 2 Stunden und unzählige Quängeleien unserer Kinder später, kam meine Frau – sichtlich zufrieden – aus dem Laden heraus. Geschafft – dachte ich.

„Schatz, ich habe noch eine Gutschein von …, den wir noch einlösen müssen!“ Oh nein. Also ab in den nächsten Klamottenladen – diesmal Kindersachen kaufen. Wiederum geschätzte 60 Minuten später war auch diese Hürde genommen. Nun schnell zum Auto.

„Papa, ich will ein Eis“ – oh man… Also noch schnell Eis gekauft. Für Mama und Papa gleich mit. Da Softeis im Auto immer eine riesen Schweinerei gibt, essen wir das Eis auf einer Bank. Geschafft. Endlich!

Nun ab zum Auto. Alles wieder ausladen, Kinder einpacken, Tüten verstauen, Ticket bezahlen, einsteigen, losfahren.

War das anstrengend. Gut, dass wir das nicht jeden Tag machen müssen. Über das Buch hat sich meine Frau übrigens sehr gefreut. Es war die Fan Edition von „Tintenherz“ – eigentlich ein Bilderbuch für Erwachsene.

Grüße, Dennis